Markus Baersch

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13.05.2011

Wenngleich die Ergebnisse der frisch bei SEO-United durchgeführten Umfrage zum Social-Media-Traffic aus mehreren Gründen nicht als Messlatte für den gesamten deutschen Online-Markt genommen werden kann, ist es doch ein weiteres Beispiel für das, was viele Webmaster selbst in ihren Projekten feststellen: Social Media ist nur für sehr wenige, meist direkt an die sich auf Facebook tummelnde Masse gerichtete Angebote als direkter Trafficlieferant geeignet.

Trafficverteilung für 150 Websites

Facebook bringt schlappe 5%; Twitter keine 3%. Da ist Yahoo oder ASK für viele deutlich relevanter, wenn man nur den direkten (und direkt zuzuordnenden) Traffic zählt.

Klar, es gibt noch die 999 anderen Gründe, warum man an Social Media nicht vorbei kommt, aber wenn selbst in einer Umfrage, deren Zielgruppe schon viel IT-lastiger ist als der Rest der Republik, so ernüchternde Zahlen rauskommen, muss sich doch eigentlich niemand mehr ernsthaft die Frage stellen, ob man den Like-, Tweet- und +1-Button wirklich braucht oder nicht. Jedenfalls in den meisten Projekten. Deutlich mehr wird es natürlich, wenn man unter "Social Media Traffic" auch Besucher aus anderen Blogs versteht... entweder direkt oder über den Umweg "Google"... denn auch dieser Traffic kann ja durchaus "Social" sein. Wer das aber grundätzlich anders sieht, darf gern die Facebook-Kommentarfunktion nutzen und das kundtun 😉

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