GTM & CMP Helper
Eine Chrome-Erweiterung für die tägliche Arbeit mit dem Google Tag Manager und Consent-Management-Plattformen. Sie fügt GTM-Container, dataLayer-Pushes und Script-Code in beliebige Seiten ein, setzt den Consent-Zustand von knapp 130 CMPs per Klick zurück und erkennt geladene Google-Tags direkt im Popup.
Ursprünglich als schlanker Ersatz für den „Tag Manager Injector" gestartet (früher unter dem Namen Insert GTM), ist der Helper inzwischen ein kompaktes Werkzeug für Test, Debugging und Consent-Handling – ohne dass der Quellcode einer Website dauerhaft angefasst werden muss.
Die Erweiterung stammt aus dem Analytrix-Umfeld und wird hier weitergeführt. Ein thematischer Nachbar für die Analyse laufender Tracking-Hits ist die Tracking Auditor Extension.
// beschriebener Stand: Version 3.4 – CMP-Reset für ca. 130 Tools, Tag-Erkennung & Checkup-Shortcut im GTM-UI
GTM-Container & Code einfügen
Nach der Aktivierung lässt sich für alle Seiten des aktuellen Hosts ein GTM-Container temporär einfügen – ohne Eingriff in den Quellcode. Es genügt der komplette Container-Code (ganz ohne <script>-Tags) oder sogar nur die reine GTM-ID: Sie wird beim Verlassen des Feldes automatisch zum vollständigen Loader-Snippet expandiert.
Unabhängig davon lassen sich Schlüssel-Wert-Paare in den dataLayer pushen und beliebiger Script-Code in die Seite einschleusen. Alle drei Bereiche sind einzeln per Checkbox schaltbar und bleiben aktiv, solange die jeweilige Option gesetzt ist – auch auf Folgeseiten desselben Hosts.
Über Erweiterte Einstellungen sind Umgebungs-Token (gtm_auth / gtm_preview) für GTM-Environments hinterlegbar. Damit lässt sich unter anderem die GA4 DebugView aktivieren, ohne den Google Tag Assistant zu bemühen. Zusätzlich bestimmt eine Option, ob die Injektion in den <head> (Standard) oder an den Anfang des <body> erfolgt.
Erweiterte Einstellungen: Environment-Token für gtm_auth/gtm_preview und die Wahl der Injektions-Position.
„Frag mich nochmal": Consent zurücksetzen
Beim Debugging rund um Consent ist es lästig, wenn eine CMP keine einfache Funktion zum Ändern oder Zurücksetzen der einmal getroffenen Entscheidung bietet. Der Helper erkennt die auf der Seite aktive Plattform und bietet einen „CMP Reset"-Link, der gezielt deren Cookies und Storage-Keys löscht. Der Button „Consent löschen" im Footer setzt darüber hinaus alle hinterlegten CMP-Daten zurück.
Nach dem Löschen der Cookies und localStorage-Einträge wird die Seite neu geladen, sodass der Consent-Dialog wieder erscheint. Unterstützt werden aktuell knapp 130 Tools:
- ABConsent
- Acceptrics
- Acris
- Amasty Cookie Consent (Magento)
- Avada (Shopify)
- Avia (Enfold)
- Axeptio
- BigID / illow
- Borlabs Cookie (WordPress)
- BST DSGVO Cookie
- CCM19
- Clearfy
- Clickio
- clickskeks
- CM Cookie Manager
- CMP4Net
- CMS Accept Tags
- Commanders Act
- Complianz
- Concord
- Consent Studio
- Consentik (Shopify)
- Consentmanager.net
- Consentmo (Shopify)
- Contao
- Cookie Consent Plus (Shopware)
- Cookie Cracker
- Cookie Information
- Cookie Notice & Compliance
- Cookie-Confirm
- CookieAdmin
- CookieBot
- CookieFirst
- CookieFox
- CookieHub
- CookieLegit
- CookiePal
- CookiePro
- Cookies and Content Security Policy
- Cookies Policy Notification Bar
- CookieScript
- Cookietrust CMP
- CookieYes
- Cytrio
- Datareporter
- Didomi
- DNN Cookie Consent
- Doofinder
- DP Cookie Consent (TYPO3)
- Drupal Cookies JSR
- DSGVO-Pixelmate
- Enzuzo
- EU Cookie Compliance
- EU Cookie Directive Lite
- EU Cookie Law
- Ezoic CMP
- FM Alert Cookies
- Gambio
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- GoodApps (Shopify)
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Geladene Google-Tags & Container erkennen
Immer aktiv und ohne jede Konfiguration erkennt der Helper die auf der aktuellen Seite geladenen GTM-Container und gtag.js-Tags (GA4, Google Ads …) – erkannt über window.google_tag_manager und Resource-Timings. Es werden dafür keine zusätzlichen Berechtigungen benötigt.
Besonders nützlich ist die Klassifikation des Ladewegs: standard (googletagmanager.com), first-party (server-side GTM / Google Tag Gateway), custom-path oder base64-Tunnel. Die Anzahl erkannter Container erscheint als Zahl im Toolbar-Badge, die Details (ID · Methode · Host) in einer eigenen Popup-Sektion sowie als Konsolen-Log pro neuem Fund.
Erkannte Google-Tags & Container inkl. Ladeweg-Klassifikation – hier Standard und first-party (sGTM).
Direkt im Tag Manager: Checkup & Sende-Warnung
Wird eine Verwaltungsseite des Google Tag Managers geöffnet – deren URL Konto-, Container- und Arbeitsbereichs-ID enthält – zeigt das Icon ein grünes „GTM". Ein Klick öffnet das Popup, aus dem heraus sich mit einem Link direkt eine Container-Analyse über den GTM & CMP Checkup starten lässt. Die Analyse läuft in einem neuen Tab; dafür ist einmalig eine Autorisierung des Tools nötig.
Neu in Version 3.3 – Warnung im Sende-Dialog: Auf tagmanager.google.com heißt der Bestätigungs-Button beim Absenden in beiden Fällen nur „Senden" – egal, ob die Änderung veröffentlicht oder bloß eine Version erstellt wird. Ein reiner CSS-Hinweis färbt den Button orange und hebt die Option „Version erstellen" hervor, sobald nur eine Version entsteht. So ist sofort erkennbar, wenn Änderungen nicht live gehen – etwa bei Freigeben-, aber fehlendem Veröffentlichen-Recht. Ganz ohne zusätzliche Berechtigungen.
Dark Mode & Sprache
Das Popup ist standardmäßig im Dark Mode gehalten und lässt sich per Schalter auf ein helles Theme umstellen. Die Oberfläche ist zweisprachig verfügbar (Deutsch / Englisch) und in aktuellem Manifest-V3-Standard mit CSS Grid umgesetzt.
Dasselbe Popup im Light Theme – umschaltbar über das Mond-/Sonnen-Symbol oben rechts.
Installation
Die Erweiterung ist kostenlos im Chrome Web Store verfügbar. Nach der Installation muss sie ggf. per Klick aktiviert werden; danach öffnet ein Klick auf das Symbol das Popup. Der Quellcode steht auf GitHub bereit und lässt sich alternativ über chrome://extensions/ per „Load unpacked" einbinden.
Hinweis: Alle Einstellungen (Container-Code etc.) werden im localStorage der jeweiligen Website gespeichert. Für getrennte Hosts wie www, shop oder blog – ebenso im Cross-Domain-Betrieb – ist der Code daher ggf. mehrfach zu hinterlegen.