Markus Baersch

Software · Beratung · Lösungen

17.03.2017

Wer in den letzten Wochen bereits über den Spam-Check bei analytrix.de gestolpert ist, sollte die Analyse noch einmal wiederholen. Denn die Liste der Spam-Domains wurde deutlich erweitert.

Durch den sehr hilfreichen Analytics-„Megapost“ von Alexander Holl bei 121WATT bin ich auf eine umfangreiche Referrer-Blacklist gestoßen, mit deren Daten ich die eigene Spam-Domain-Liste um knapp 150 neue Einträge erweitert habe. Da diese die Basis des Spam-Checks bildet, finden sich nun je nach Property deutlich mehr potentielle Spammer als vorher. Weiterlesen… »


13.02.2017

Nachdem Analytics Spam in einigen Konten Ende des letzten Jahres deutlichen Aufwind zeigen konnte, während andere Analytics-Benutzer einen deutlichen Rückgang oder gar komplettes Ausbleiben von Spam beobachtet haben, ist es nach der Welle von unerwünschten Nachrichten rund um das Finale des US Wahlkampfs offenbar allgemein ruhiger geworden.

Da ich in anderem Zusammenhang wieder über das Thema gestolpert bin, wollte ich herausfinden, ob sich ein allgemeiner Trend auch anhand von Daten belegen lässt. Aus verschiedenen Gründen ist die Klassifizierung von Webanalyse-Spam in „normalen“ Google Analytics Konten ohne entsprechende Filter und gesonderte „Spam-Datenansichten“ zwar nicht einfach bzw. besonders zuverlässig, aber dennoch wollte ich zumindest wissen, ob sich eine grobe Richtung erkennen lässt.

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21.11.2016

Zugegeben: Referrer Spam ist ein Google Analytics Problem. Dort finden sich in vielen ungefilterten Datenansichten solche künstlich generierten Einträge in der Liste der verweisenden Websites.

Referrer Spam in Google Analytics

Ebenso hinterlassen Spammer automatisiert erzeugte Spuren in anderen Reports zur Webanalyse: Event-Spam, Page-Spam… und sogar im Language Report werden Daten erzeugt, die im weitesten Sinne der „Bewerbung“ zweifelhafter Angebote im Web dienen sollen. Wenngleich es zahlreiche Möglichkeiten zur Behandlung dieses Leids gibt, bleibt Analytics-Spam ein Ärgernis.

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23.08.2016

Seit fast genau 4 Jahren kenne und nutze ich den Google Tag Manager (GTM) für verschiedenste Aufgaben; hauptsächlich auf Websites von Agenturkunden. In den letzten Monaten ist mir dabei (zu meiner Freude) aufgefallen, dass man den GTM verstärkt bereits implementiert findet, statt zuerst von A wie Analytics bis Z wie Zauberei den ganzen Evangelisierungsschmus runterleiern zu müssen.

Mehr (unterforderte) Implementierungen in KMUs

Zugegeben: Die meisten Implementierungen, die mir dabei unterkommen, sind simpel und tun selten mehr, als einen Analytics-Code auszuspielen; der dataLayer ist i. d. R. ungenutzt und das Potential nicht mal da angekratzt, wo es nicht nur technisch möglich, sondern aus der Businessperspektive wirklich erforderlich wäre. Trotzdem scheint die „gefühlte Menge“ der Installationen in B2B- und B2C-Websites kleiner Unternehmen, Nischen-Shops und den anderen eher „kleineren Kandidaten“, die unser Agenturgeschäft prägen, durchaus angestiegen zu sein.

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22.12.2015

Das hier im Blog gezeigte Verfahren zum Bot-Tracking nutzt die gewohnten Reports aus Google Analytics, um mehr über Häufigkeit und Tiefe der Besuche von Bots zu erfahren. Um herauszufinden, wie zuverlässig diese Methode ist, habe ich – konzentriert auf Besuche des Googlebot – exemplarische Daten einer Website von zehn Tagen aus Analytics mit den passenden Serverlogfiles verglichen. Das Ergebnis: Es besteht weniger als 2% Abweichung zwischen den Ergebnissen.

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23.11.2015

Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie zum Measurement Protocol. Diesmal geht es wieder um den Kern von Analytics: Echte Webanalyse. Nur schauen wir nicht (nur) auf reale Besucher, sondern primär auf Bots, die sich naturgemäß sonst aus der Sache gern heraushalten. Statt Spambots auszuschließen, laden wir diesmal also Crawler ein, sich von uns über die Schulter schauen zu lassen.

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Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie zum Measurement Protocol. Der Artikel zeigt auf, wie man bereits in der Webanalyse vermerkte Transaktionen sauber rückgängig macht und was genau dabei mit den Daten in Analytics passiert.

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Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie zum Measurement Protocol. Jetzt geht es ans Eingemachte: Endlich empfängt Google Analytics mehr als nur Testdaten. Wir werden WLAN-Logins, Ladevorgänge, Anrufe und jede Menge anderen Kram in der Webanalyse versenken 😉

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Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie zum Measurement Protocol. Nach einigen Anwendungsmöglichkeiten und Denkanstößen folgt ein technischer Praxisteil mit Hinweisen zum Einsatz.

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Der Titel lässt es vermuten: Dieser Beitrag ist der erste aus einer Serie von Artikeln rund um das Measurement Protocol. Im ersten Teil geht es um Zweck, Einsatzmöglichkeiten und eine Anleitung für erste Gehversuche.

Alle Teile dieser Serie

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09.10.2015

In den Einstellungen einer Datenansicht in Google Analytics findet sich schon seit einiger Zeit die Option „Alle Treffer von bekannten Bots und Spidern ausschließen“. Ich muss zugeben, diese recht lange ignoriert zu haben. Vielleicht weil mich absolute Zahlen wenig interessieren und ich i. d. R. auf ein Rauschen ohne große Ausreißer hoffe. Also den idealen „Messfehler“: Konstant und bei Betrachtung von Tendenzen und Kennzahlen im Kontext eher irrelevant. Aber stimmt das eigentlich?

Den letzten Schubser habe ich von Michael Janssen bekommen, als er sich mit den gängigen Mythen rund um Referral Spam auseinandergesetzt hat. Denn auch in diesem Zusammenhang liest man gern, dass die Option zum Ausschluss von Bots und Spidern hier helfen soll. Wirklich? Ich habe da eher auf „Nein“ getippt und wollte es genauer wissen

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11.09.2015

Besucher kommen, bleiben und gehen wieder. Auch heute passiert das erste und letzte noch oft über Links von A nach B. Daher ist es für jeden Webmaster nach wie vor interessant zu wissen, welche Seiten (und Domains) Traffic auf die eigene Website bringen.

Na und? Was ändert sich durch SSL?

Wenn Site A auf HTTPS umstellt – wozu es reichlich gute Gründe auch jenseits der Hoffnung auf bessere Rankings gibt -, dann kommt die Information der Quelle im Fall eines Links von A nach B nicht mehr unbedingt in der Webanalyse von B an. Vielmehr steigt dort im gleichen Maße, wie Verweistraffic sinkt, die Anzahl der Besucher an, die nun über „direct“ kommen. Die Information geht also auf dem Weg verloren.

Help Me, Meta Referrer!

Um dem entgegenzuwirken, ist Site A gefragt. Hier kann aktiv entschieden werden, ob und welche Informationen weitergegeben werden sollen. Dazu dient eine entsprechende Angabe im Header der Seite. Die verschiedenen Optionen und der Aufbau werden z. B. hier in der Spezifikation bei w3.org beschrieben. Prinzipiell reicht es, in die Metadaten folgende Zeile aufzunehmen.

<meta name=“referrer“ content=“unsafe-url“>

Hierbei wird mehr oder weniger genau das an die den Traffic empfangende Website übermittelt, was auch vor der SSL Umstellung übergeben wurde. Es mag (wenig valide) Gründe dafür geben, diese Variante mit der vollständigen URL nicht umsetzen zu wollen (einfach nur Angst für dem „unsafe“ im Namen zählt nicht!). Für diese Ausnahmen sollte aber auf jeden Fall ein

<meta name=“referrer“ content=“origin“>

akzeptabel sein – eine Variante, bei der es zumindest noch Schema und Host (also z. B. //www.markus-baersch.de bei einem Verweis von einer URL wie //www.markus-baersch.de/impressum.html) bis in die Webanalyse der verlinkten Site schaffen und so die Quelle wieder identifizierbar machen.

Unterstützung im Browsermarkt: Ja, schon…

Natürlich machen nicht alle Browser mit bei der Unterstützung dieser Anweisung. Es ist sicher keine Überraschung, dass ausgerechtet der IE (inkl. Edge) die meiste rote Farbe zur Visualisierung der Unterstützung nach Browser bei caniuse.com beisteuert:

Referrer Policy Unterstützung
Quelle: caniuse.com

Mit heute knapp 65% aller Browser weltweit und fast 75% der in DE verwendeten Browser bedeutet eine Implementierung des Tags aber sicher mehr, als nur die Unterstützung ein Exotenfeatures.

Bringt es also was?

Ja, unbedingt! Die mitunter enormen Auswirkungen auf die Zahlen in der Trafficzuordnung zeigt man am besten an einer anschaulichen Grafik. Leider habe ich aber keine zur Hand ;). Zum Glück gibt es aber ein schönes Beispiel aus der realen Google Analytics – Welt hierzu im Moz-Blog.

Warum „unsafe-url“?

„Warum nicht?“ frage ich zurück. In den meisten Fällen hat man sich vorher auch keine Gedanken darüber gemacht. Ganz im Gegenteil wird oft eher vollkommen ungeniert gegen die Nutzungsbedingungen von Webanalysesystemen inkl. Google Analytics verstoßen, indem persönliche Informationen wie Mailadressen, Namen etc. mit der URL an die eigene Webanalyse gesendet werden. Wer jetzt plötzlich Bedenken entwickelt, sollte erst prüfen, wie es im eigenen System aussieht. Vielleicht mag es Szenarien geben, in denen ein Besucher einen für ihn auf irgendeine Weise wertvollen ausgehenden Link erst durch Ausfüllen eines (warum dann GET?) Formulars mit seinen Angaben „freischaltet“… aber selbst dann hilft eine interne Linkbrücke viel besser gegen Einblicke in das eigene System oder die Weitergabe persönlicher Daten als eine Beschneidung des Referrers durch https.

Erst meckern alle über das (not-provided)-Desaster und verschlimmern das Problem dann auch noch selbst? Wenngleich das – selbst bei großen Sites – im Vergleich zu Google „in viel kleinerem Stil“ erfolgen mag, erscheint mir dieses Verhalten bestenfalls gedankenlos (oder wissend: scheinheilig).

Außer einer Anwendung, in der über in der Referrer-URL enthaltenen Pfade auf der verlinkten Website Rückschlüsse über den internen Aufbau, das Nutzerverhalten oder (wenngleich dann meist anonym; z. B. durch Mandantenkennungen o. Ä.) die Nutzungshäufigkeit für einzelne User erlaubt, kann ich keinen Grund sehen, warum man der Webanalyse seiner „Trafficnehmer“ nicht wieder alles zurückgibt, was man ihr durch die SSL-Einführung zuvor genommen hat. In einer URL (nicht als Parameter) direkt enthaltene kritische Angaben wie Username und Passwort werden – genau wie Fragmente – ohnehin vor der Weitergabe ausgefiltert – egal ob bei einer HTTP – Verbindung oder via Metatag reaktivierter Übergabe bei HTTPS-Verweisquellen. Und o. g. Grenzfälle werden sich mit origin statt kompletter Beschneidung ganz sicher kein Bein brechen.

Die Einführung von SSL wird; auch getrieben durch die Hoffnungen auf bessere Rankings, die Google in vielen Webmastern weckt, weiter fortschreiten. Auch bei Sites, bei denen es eigentlich keinen wirklichen Grund dazu gibt. Die Browserhersteller (inzwischen ja nicht mehr nur Chrome) treiben den Ball ebenfalls weiter in diese Richtung. Wenn es aber nicht irgendwie gelingt, die Implementierung von Meta Referrer Tags in Checklisten für eine erfolgreiche SSL-Einführung zu bekommen, wird die Webanalyse darunter recht bald deutlich mehr leiden, als es jetzt schon der Fall ist. Das wäre ebenso schade wie unnötig, finde ich. Realistisch betrachtet wird eine bewusst gesteuerte Reaktivierung der Referrer-Information aber wohl leider der Ausnahmefall bleiben. Schade eigentlich.


10.09.2015

Ähnlich wertvoll wie das Stipendium aus dem letzten Jahr für den glücklichen Gewinner sollte das in diesem Jahr angebotene Coaching von ConversionBoosting ausfallen.

Betreiber eines Onlineshops oder sonstigem Business im Web und ausreichendem Budget (mind. 10.000,– / Monat für Marketing) können sich in diesem Jahr bewerben, um umfangreiche Unterstützung über drei Monate zu erhalten.

Wer sich angesprochen fühlt, sollte sich beeilen, denn die Anmeldefrist endet schon am 30.09. Weitere Infos zum Coaching und Anmeldung.


17.09.2014

Gesponsorter Beitrag

Wer mehr aus (s)einer Website herausholen will (sei es ein Shop, eine Downloadsite, ein Forum oder eine dedizierte Landingpage für gezielte Kampagnen), stößt schnell auf die Begriffe „Conversion“ und vor allem auch „Conversionoptimierung“. Das Potential zur Verbesserung von Abschlussraten und schlussendlich dem erwirtschafteten Gewinn zunächst einmal zu erkennen und dann auch noch zu nutzen ist freilich keine neue Disziplin im Online Marketing… aber vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen ist der Einstieg in das Thema alles andere als leicht. Viel zu oft führt der augenscheinlich „einfachere“ Weg zu mehr Umsatz über die Anhebung von Werbebudgets, so dass die eigenen Mittel an der falschen Stelle des Trichters eingesetzt werden… und Ergebnisse nicht selten dann unter den Erwartungen zurückbleiben.

Auf verlorenem Posten?

Aus eigener Erfahrung fallen mir ohne Probleme gleich mehrere Beispiele ein, wo Mitarbeiter in Unternehmen bzw. vergleichsweise „kleinen“ Firmen eine gewisse Zeit lang einen Kampf gegen Windmühlen gefochten und dann irgendwann aufgegeben haben. Sei es, weil die eigenen Bemühungen nicht ernst genommen wurden („bei uns läuft doch schon alles optimal“) oder weil die Investitionsbereitschaft fehlt („für so einen esoterischen Mist geben wir kein Geld aus, wir erhöhen lieber das Werbebudget“). So ist der Einstieg nicht selten auf Eigeninitiative angewiesen, weil keine Mittel bereitstehen, um entweder intern für das erforderliche Wissen und Möglichkeiten zur Einflussnahme zu sorgen oder gar externe Dienstleister mit Analyse oder Beratung zu beauftragen. Obschon sich das Gleichnis vom Mann, der seine Säge nicht schärfen will, weil er angesichts der vielen Arbeit keine Zeit dazu findet, hier regelrecht aufdrängt, gibt es mindestens 1001 Gründe, an denen der aufkeimende Optimierungswille dann gern scheitert. Das ist freilich frustrierend und kurzsichtig, aber auch in gewisser Weise verständlich, weil der Weg zur Verbesserung zwingend über die Erkenntnis führt, dass eben nicht „alles prima“ und frei von Stolperfallen und unnötigen Hindernissen auf dem weg zur Conversion ist. Dies intern (oder auch als Freelancer oder „außenstehende“ Webagentur) zu vermitteln, braucht nicht nur Geduld, sondern auch nachgewiesene Fachkompetenz.

Idealer Kickstart für Inhousekräfte… kostenlos

Sich in Eigeninitiative um das erforderliche Basiswissen zu kümmern, um Verantwortliche und Geschäftsführung trotzdem zu überzeugen, dass laufende Optimierung eigentlich unerlässlich ist, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben, ist gerade dann schwierig, wenn man als „IT-/Marketing-Allrounder“ ohnehin schon mit zu vielen Aufgaben betraut ist. Weder Zeit noch Geld soll in Schulungsmaßnahmen fließen und nicht jeder ist dazu gemacht, aus Büchern im Selbststudium die notwendigen Ideen, Mittel und schlussendlich auch Überzeugungskraft zu ziehen, die es braucht, um das Thema voranzubringen. Die ideale „Initialzündung“ ist ein auf einer erfolgreichen Maßnahme basierendes und für Entscheider nachvollziehbares Rechenbeispiel. Aber um (nicht nur aus purem Zufall oder Glück) dahin zu gelangen, muss eben investiert werden und da beißt sich die Katze oft selbst in den Schwanz.

Es eilt: Bewerben bis zum 26.09.2014

Ein zeitlich frei einteilbare Selbststudium ist daher für viele ein guter Wegbereiter. Wenn am Ende eines solchen „Fernlehrgangs“ dann auch noch ein Zertifikat steht, mit dem man nachweisen kann, dass die vorgestellten Optimierungsideen auf soliden Füßen stehen, lohnt sich der ganze Aufwand normalerweise auch. Und hier kommt endlich die Überschrift dieses Beitrags ins Spiel: Wem auch für solche Lehrgänge keine Mittel zur Verfügung gestellt werden, hat nun durch eine Bewerbung die Chance auf einen von fünf Stipendien, die in diesem Jahr von ConversionBoosting vergeben werden.

Dazu benötigt es – neben etwas Glück – einer kurzen schriftlichen Bewerbung per Online-Formular, in dem es vermutlich vor allem auf die Beschreibung der eigenen Motivation und Situation ankommt; ein Fachbeirat entscheidet dann bis zum 28.09. über die Gewinner. Wer dabei ist, kann gleich drei „Argumentverstärker“ in Form von Zertifikaten mit in die nächste Verhandlungsrunde bringen, die belegen, dass man sich das notwendige Rüstzeug besorgt hat. In drei Lehrgängen erwirbt man bei ConversionBoosting die Qualifikation zum „Fachmann Conversion-Optimierung“, „Spezialist Landingpage-Optimierung“ und zum „Spezialist eCommerce-Optimierung“. Die Kosten liegen ohne Stipendium bei knapp 2.000,– Euro.

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen abgeschlossener und zu Lektionen zusammengefassten Lerneinheiten, die (zeitlich frei eingeteilt) abgearbeitet und jeweils mit einer Multiple-Choice-Zwischenprüfung am Ende jeder Lektion abgeklopft werden. So lässt sich eine Zertifizierung auch „nebenher“ und in eigenem Tempo erzielen.

Wer mehr über das das elearning wissen will, findet hier mehr über das Verfahren-… Wichtig für Interessierte ist aber vor allem eine rechtzeitige Bewerbung – ich wünsche viel Glück!


27.08.2014

Wer über den „normalen“ Weg der Anmeldung unter www.google.de/analytics zu seinen Daten gelangt, sieht stets die letzten 31 vollständigen Tage… also eine Statistik bis gestern. Wer aber gern auch (oder gar nur) den Traffic des laufenden Tages betrachten will, muss anschließend als erstes stets den Zeitraum anpassen. Ärgerlich.

Es gibt auch leider in der Verwaltung keine Einstellung, mit der dieser Standardzeitraum angepasst werden kann. Es ist allerdings möglich, schon beim Aufruf von Analytics in der Adresse die gewünschten Datumswerte zu übergeben, z. B. via Browser-Lesezeichen. Ansätze dazu finden sich z. B. bei der allwissenden Müllhalde. Dort – und in vielen anderen Lösungen, die sich ergoogeln lassen, ist allerdings die URL-Struktur zwischenzeitlich – wenig überraschend – „veraltet“, weil sich bei Analytics in den letzten Monaten viel bewegt hat.

Die dahinter steckende Lösung funktioniert aber dennoch nach wie vor. Wer es ausprobieren will oder gebrauchen kann, findet hier ein paar Beispiele. Achtung: Damit diese funktionieren, muss in einigen Browsern wie z. b. Firefox bereits ein Reiter mit irgendeiner anderen Seite geöffnet sein.

ID bestimmen

In allen Beispielen ist vorher die rot markierte ID gegen die ID des Profils („Datenansicht“) austauschen, welches geöffnet werden soll. Diese ID ist in der im Browser angezeigten Adresse zu finden, nachdem die gewünschte Datenansicht in Analytics geöffnet wurde. Dort steht dann z. B. etwas wie

https://www.google.com/analytics/web/?authuser=0#report/visitors-overview/a123456w123456p123456/.

An der rot markierten Stelle findet sich die ID der Datenansicht, die in den folgenden Beispiel-„Links“ ausgetauscht werden muss:

Lesezeichen anlegen

Zur Anlage eines neuen Lesezeichens in die Lesezeichenleiste (hier: Chrome) „rechtsklicken“ und im Kontextmenü „Neues Lesezeichen“ wählen.

Neues Lesezeichen anlegen

Hier einen beliebigen Namen für das Lesezeichen eingeben und einen mit „Ihrer ID“ versehenen Eintrag aus den folgenden Beispielen für die gewünschte Ansicht per Copy & Paste einfügen:

Beispiel Analytics Lesezeichen

Analytics Zielgruppe „heute“

Um die Übersicht des Bereichs „Zielgruppe“ zu öffnen, die auch der ersten Ansicht entspricht, die auf dem o. a. „normalen“ Weg zu einer Datenansicht als erstes zu sehen ist, aber nur den Traffic des aktuellen Tages statt der üblichen 32 Tage zu betrachten, verwenden Sie folgenden „Link“ als Bookmark:

javascript:(function(){function d(a){a=String(a); a.length<2&&(a='0'+a); return a}var prfl='a123456w123456p123456‚,c=new Date, b=c.getFullYear()+d(c.getMonth()+1)+d(c.getDate()); window.open(‚https://www.google.com/analytics/web/?#report/visitors-overview/‘ + prfl + ‚/%3F_u.date00%3D’+b+’%26_u.date01%3D’+b+’/=‘);})();

Dabei kann auch, wenn Sie einen anderen Report sehen wollen, eine andere URL angegeben werden, die Sie sich einfach aus der Adresse einer beliebigen Ansicht in Analytics raussuchen können. Das folgende Beispiel öffnet die Trafficquellen statt der besucherübersicht, indem der grün markierte Teil der URL angepasst wird:

Analytics Akquisition „heute“

javascript:(function(){function d(a){a=String(a); a.length<2&&(a='0'+a); return a}var prfl='a123456w123456p123456‚,c=new Date, b=c.getFullYear()+d(c.getMonth()+1)+d(c.getDate()); window.open(‚https://www.google.com/analytics/web/?#report/trafficsources-overview/‘ + prfl + ‚/%3F_u.date00%3D’+b+’%26_u.date01%3D’+b+’/=‘);})();

Soll nicht nur „heute“, sondern z. B. alles seit Monatsanfang inkl. des laufenden Tages dargestellt werden, müssen zwei unterschiedliche Datumswerte berechnet und übergeben werden. Auch hierzu ein Beispiel:

Analytics Akquisition „Monatsanfang bis heute“

javascript:(function(){function d(a){a=String(a); a.length<2&&(a='0'+a);return a}var prfl='a123456w123456p123456‚,c=new Date,a=c.getFullYear()+d(c.getMonth()+1)+’01‘, b=c.getFullYear()+d(c.getMonth()+1)+d(c.getDate()); window.open(‚https://www.google.com/analytics/web/?#report/trafficsources-overview/‘ + prfl + ‚/%3F_u.date00%3D’+a+’%26_u.date01%3D’+b+’/=‘);})();

Auf gleiche Weise können durch passend gestaltete Datumswerte auch Übersichten für das ganze Jahr oder die letzten n Tage berechnet werden, wenn die Ermittlung der Datumswerte a und b entsprechend ausgetauscht wird. Dabei ist nur die Maximallänge für Lesezeichen-URLs zu beachten, die je nach Browser i. d. R. irgendwo oberhalb von 2000 Zeichen liegt – alles darunter ist als „Bookmarklet“ also durchaus machbar.


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