Markus Baersch

Analytics · Beratung · Lösungen

11.04.2021

„Bekennende Bots“ wie der GoogleBot und andere sind nichts Neues. SEO-Tools, Crawler von Consent-Anbietern, Preisvergleichstools und zahlreiche Suchmaschinen (nicht nur Google und Bing) besuchen mehr oder weniger häufig die eigene Website. Zum Teil werden rendernde Bots zusätzlich in Form von SEO-Tools, Google Pagespeed oder anderen auf die eigene Website losgelassen. Das war vor 3 Jahren noch kein großes Problem, aber heute kommt dadurch ggf. ein nennenswertes Rauschen in den Webanalyse-Daten zustande. Während es für clientseitige Bot-Erkennung zahlreiche Merkmale gibt, die man zur Verifikation realer Besucher nutzen kann, ist man auf dem Server i. d. R. auf den User Agent angewiesen. Dieser Beitrag zeigt den Umfang des evtl. Problems, die Rahmenbedingungen und Lösungsansätze zur Behandlung dieser Bots – mit Fokus auf serverseitiges Tracking mit dem Google Tag Manager. Weiterlesen... »


10.04.2021

"Lösch halt die Property und fang neu an" ist ein Tipp, den man nicht einfach so befolgen kann, wenn etwas schief gelaufen ist bei Google Analytics. Wenn in einem Test z. B. Daten gesammelt wurden, die man nicht haben möchte oder ein Löschbegehren eines Besuchers bearbeitet wird, muss man granularer vorgehen. Und kann es zum Glück auch. Die Möglichkeit eine Anfrage auf Datenlöschung zu stellen, besteht bereits seit einiger Zeit in Google Universal Analytics und ist auch bei Google Analytics 4 vorhanden. Und auch die Daten eines einzelnen "Besuchers" in Form seiner ClientId aus dem Cookie kann als Schlüssel zur Löschung aller entsprechenden Daten genutzt werden. Speziell dort ist es ein Feature, dass besonders im Zusammenhang mit Datenschutz und –kontrolle gern hervorgehoben wird. Wie aber genau kann man damit Kontrolle ausüben – oder ggf. problematische Daten, die erhoben worden, nachträglich wieder los werden?

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13.03.2021

Es mag sein, dass ich ein Kontrollfreak bin, aber schon beim Matomo Tag Manager war mir das fixe Format der Debug Konsole oft zu klein, um damit zu arbeiten und daher habe ich mir einen "Helper" als HTML Tag als Notnagel erstellt (siehe hier). Nun bin ich beim Tag Manager von Piwik PRO an genau dem gleichen Punkt angekommen. Also ist auch hier die Lösung wieder ein HTML-Tag. Weiterlesen... »


12.03.2021

Mit der steigenden Verbreitung von serverseitigem Tracking und serverseitigem Tagging höre ich vermehrt die Frage, woran man erkennen kann, ob jemand serverseitig Daten erhebt oder nicht.

Die kurze und vereinfachte Antwort ist: “An nichts. Es geht nicht”. Jedenfalls für den Fall, dass wirklich ein hundertprozentiges serverseitiges Tracking stattfindet. Das ist aber eher selten der Fall und daher verdient diese Frage auch eine ausführlichere Antwort. Weiterlesen... »


09.02.2021

Anfang Februar war er auf einmal wieder Thema: Der schon totgeglaubte Ghost Spam in Google Analytics. Anders als in der "ersten Welle" mit Peak zum Jahresende 2015 sind es diesmal verschiedene Dimensionen und nicht nur der Referrer, die betroffen sind. Als Quelle, Medium, Seitenpfad, Referrer oder Keyword tauchen "traffic-bot.xyz", "bottraffic.icu" und viele ähnliche Varianten unerwünschter Weise in Google Analytics auf. Was tun?  Weiterlesen... »


02.02.2021

Google Analytics 4 ist auf dem Vormarsch; aber noch nicht da, wo es sein müsste. Das gilt für viele Bereiche. Aktuell noch als Alpha bezeichnet ist die neue Version des neuen Measurement Protocols. Neben vielen Dingen, die derzeit noch fehlen, gibt es auch klare Vorteile wie z. B. den Schutz vor Spam über einen Schlüssel, der bei allen Hits mit gesendet werden muss. Dieser Beitrag zeigt das Google Analytics 4 Measurement Protocol im Einsatz... und auch dessen (aktuelle) Grenzen. Weiterlesen... »


31.01.2021

Google Analytics 4 ist mir viel zu früh auf die Welt gekommen und ich habe daraus auch nie ein Geheimnis gemacht. Allerdings sind mit den jüngst veröffentlichten Demodaten für eine E-Commerce- und eine Gaming-Property im Google Analytics 4 Format ein wichtiger Puzzlestein für alle potentiellen Umsteiger in das Bild eingefügt worden. Wie greift man auf die Demodaten zu und wie nutzen sie bei der Eingewöhnung in Google Analytics 4?

Update des Demo-Kontos für Google Analytics

Das Demokonto ist prinzipiell nichts Neues. Es beinhaltete bisher allerdings nur eine Universal Analytics Property des Google Merchandise Stores. Das Konto kann aus der Hilfe aus über einen Link geöffnet werden. Nach einem Klick wird das eigene Google Konto als Nutzer zum Demo-Account hinzugefügt und nach dem Speichern der E-Mail Einstellungen (genau: Nichts auswählen ;)) besteht bereits Zugriff auf die Daten. Weiterlesen... »


06.12.2020

Cloudflare erweitert sein Angebot um eine Web Analyse Lösung. Es positioniert sich als kostenfreue und frei verfügbare einfache Auswertung von Besucherdaten im Stil von Simple Analytics, Plausible Analytics und anderen absichtlich auf wenige wesentliche Auswertungen reduzierten Tools. Nach Aussage auf der Startseite dient Cloudflare Analytics zur "datenschutzfreundlichen, ressourceneffizienten und genauen" Webanalyse. Weiterlesen... »


29.10.2020

Da kommt diese Woche aus dem Nichts ein Analytics-Tool von Microsoft (siehe Ankündigung im Bing Blog) und keiner hat was mitbekommen: Microsoft Clarity dient der Analyse von Besuchern auf der eigenen Website. Kein "vollständiges" Webanalyse-Werkzeug, aber ein auf der Azure Cloud betriebener "Session Recorder" mit Heatmaps für Klicks (und bald auch Scrolling). Kostenlos, DSGVO konform und mit ein paar überraschend hilfreichen Ansätzen. Was steckt dahinter? Und kann man es bedenkenlos einsetzen?

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16.10.2020

Aha. Google Analytics 4 ist nun also da. War am Mittwoch bei Twitter nicht zu verpassen. Apps + Web ist damit mit einem Knall aus der Beta und "ab sofort" der neue Standard bei der Anlage einer neuen Property. Zuerst habe ich noch gedacht, es würde "Google Analytics 4 Properties" heißen. Was auch blöd wäre. Aber wieso eigentlich "4"? Urchin -> Classic GA -> Universal -> GA4? Oder pageTracker -> _gaq -> ga(), gtag()? Wie auch immer. Ich finde nicht nur den Namen verwirrend und halte den Zeitpunkt einer Beförderung zum Standard für zu früh. Here´s why... Weiterlesen... »


12.09.2020

In Beratungsprojekten, in denen so etwas wie ein “Neustart” ansteht, stoße ich in jüngerer Vergangenheit immer häufiger auf die Frage nach dem besten Setup für das Tracking. Aus technischer Sicht betrachtet und jenseits von Pixel- und Messplänen. Noch vor zwei Jahren habe ich i. d. R. geantwortet: “Google Tag Manager, Analytics und alle Marketing-Tags, die Du so brauchst darüber ausspielen. Passt schon.

Unter Berücksichtigung aller Aspekte wie DSGVO, ePrivacy & “Cookie-Consent”, ITP und andere Trackingschutzmaßnahmen, Performance und Flexibilität ist das heute deutlich zu einfach. Was also kann und sollte man tun, um den geänderten Rahmenbedingungen zu begegnen? Um es gleich zu benennen: Wir brauchen eine Customer Data Platform (CDP) in der einen oder anderen Weise. Vielleicht sehr eindimensional und einfach, aus ein paar Zeilen Code bestehend... aber wir kommen nicht mehr daran vorbei, eine Schicht zwischen Datensammlung und Trackingdienst einzuziehen. Viele Themen wie Cookies, serverseitiges Tracking, Marketing-Automation etc. laufen an diesem Punkt zusammen.

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06.09.2020

Gleich vorweg: Es geht nicht um einen Vergleich auf Feature-Ebene. Den würde Matomo auch haushoch verlieren. Dieser Beitrag soll viel mehr dazu dienen, meine Erfahrungen zu teilen, die ich als m. E. für die meisten Dinge ausreichend versierter Google Tag Manager Anwender im Zuge meiner "ersten Gehversuche" mit dem Matomo Tag Manager gemacht habe.

Wenig überraschend lautet das vorweggenommene Fazit: Der MTM ist kein GTM. Das will er sicher auch nicht sein. Trotzdem sollte er einem Vergleich bis zu einem gewissen Grad standhalten, wenn es um das "Vertaggen" einer typischen Website geht. Neben Seitenaufrufen also einige Events, passende Trigger (die hier "Impulse" genannt werden), möglicherweise ein paar virtuelle Seitenaufrufe oder Events nach Absenden eines Ajax-Formulars... oder gar E-Commerce im Fall eines Shops. Vielleicht noch Facebook, ein paar Conversion-Tracking-Tags. Das Übliche eben.

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30.08.2020

Der Matomo Tag Manager dient - wie sein Pendant von Google - dem Ausspielen von Trackingcodes und anderen Scripts auf Websites in Abhängigkeit von Triggern, die dort "Impulse" genannt werden. Vor der Veröffentlichung kann und sollte man die korrekte Funktion der konfigurierten Tags überprüfen. Dazu dient der Vorschaumodus, der eine Debug-Konsole auf der beinhaltenden Webseite einblendet. Anders als die Vorschau des Google Tag Managers ist die Konsole bei Matomo mit einer konstanten Größe ausgestattet, so dass das untere Drittel der Seite stets überdeckt bleibt. Dieser Beitrag zeigt, wie man diese Konsole in der Größe anpassen sowie aus- und einblenden kann... mit einem Tag 😉 Weiterlesen... »


23.08.2020

Der serverseitige Einsatz von Google Tag Manager Containern steckt aktuell noch in den Kinderschuhen und ist (noch) fokussiert auf Google Analytics. Das zudem vorhandene Tag zum HTTP-Aufruf einer beliebigen URL bietet zwar ein kleines Plus an Freiheit, aber außer der Weiterleitung der Parameter oder anderer Merkmale eingehender Requests (damit sind Anfragen an den Server / auf dem Server aufgerufene URLs gemeint) an einen beliebigen Endpunkt ist damit aktuell nicht viel anzufangen.

Die Stärken serverseitigen Taggings sollen sich aber auf ganz andere Weise zeigen. Gemeint sind: Wirkliche Kontrolle über die empfangenen Daten im Sinne der Reduktion, Anreicherung und gezielten Weitergabe. Empfangen und verarbeiten von mehr als nur "Analytics-Hits". Und schlussendlich (und wesentlich) die Verwendung der empfangenen Daten für mehr als nur einen Dienst. Denn nur so können PII-Löcher gestopft, Cross-Site-Tracking verhindert und die Last aus dem Browser genommen werden, weil die Anbindung der Trackingdienste auf den Server verlagert wird.

Damit dieses Potential gehoben werden kann, ist Logik in Form von Code erforderlich. Und dieser steckt in den beiden zentralen Elementen des serverseitigen GTM: Den die Daten empfangenden Clients und den an (Tracking-) Dienste weitergebenden Tags. Dieser Beitrag zeigt dazu im ersten Teil an einem möglichst einfachen Beispiel, wie ein "selbst gebastelter" Tracking-Request in einem eigenen Client angenommen und verarbeitet wird. Danach wird dieser Request an einen eigenen experimentellen "Mini-Trackingdienst" auf dem eigenen Server versendet.

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16.08.2020

Das Warten hat ein Ende: Die im Januar angekündigten serverseitigen Container für Google Tag Manager sind als Beta verfügbar. natürlich hat sich Simo Ahava umgehend "öffentlich drauf gestürzt" und deutlich mehr als nur eine kleine Anleitung und Einordnung des Nutzens erstellt. Community Templates für Tags und Clients (dazu gleich mehr) sind an mehreren Stellen in Arbeit, die sowohl im Kontext von Google Analytics angepasstes Tracking erlauben, als auch Facebook und andere Dienste abdecken werden.

Können wir also bald alles, was derzeit im Client per JavaScript passiert, einfach auf magische Weise aus dem Browser ziehen und am Server stattfinden lassen? Jein. So magisch ist der ganze Zauber dann doch nicht. Wozu dient also der serverseitige Container und welche Vorteile (und Nachteile?) bringt er mit sich? Weiterlesen... »


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