Markus Baersch

Software · Beratung · Lösungen

28.04.2014

Bei mir – wie vielen anderen Benutzern – lebt XP in einer virtuellen Maschine weiter. Schon zur Einführung von Windows Vista hatte ich aufgehört, mir immer und immer wieder die Arbeit der Neueinrichtung von Delphi- und .NET-Entwicklungsumgebung nebst allem sonstigen Schnickschnack anzutun. Die Idee war, eine VM aufzusetzen und alles, was bei System- oder Rechnerwechsel durch langwierige Einrichtung den Spaß versaut, nur noch in dieser VM zu nutzen. Das hat mir auch so manchen Wechsel des Host-Systems deutlich vereinfacht und inzwischen sind es nur noch wenige Dinge, die ich mir auf einem neuen Rechner installieren muss, sobald erst einmal Virtual Box eingerichtet und mit der virtuellen XP-Maschine versehen ist.

Mit dem „Aus“ für XP stellt sich also nun die Frage, ob man sich wirklich die Mühe machen muss, die VM auf eine „neuere“ Version wie Windows 7 zu heben. Einen wirklichen Grund gibt es dafür ja nicht – abgesehen von der steigenden Gefahr, sich mit einem ollen XP online „was einzufangen“. Und da steckt auch schon der Knackpunkt: Online muss das Ding eigentlich nie sein. Die üblichen Tipps aus der Fachpresse, die sich derzeit auf die Virtualisierung alter XP-Systeme einzuschießen scheint, sind mir da aber zu drastisch: „Einfach den Netzwerkadapter aus der VM entfernen“ liest man da gern mal. Ich möchte aber nicht ganz allein in der VM sitzen und keinen Zugriff mehr auf lokale Ressourcen haben und nicht mal mehr gemeinsame Ordner mit dem Host nutzen können… Unter XP soll nur nichts mehr das LAN verlassen dürfen und es soll nichts mehr von draußen rein.

Zum Glück gibt es bei Virtual Box dafür eine viel elegantere Lösung: den Netzwerk-Adapter nicht löschen, sondern nur den „Anschluss“ von LAN auf Host-only umstellen.

Netzwerkadapter der VM anpassen

Diese Einstellung bewirkt genau das, was man sich für einen VM-Client wünscht, der besser nicht mehr online gehen sollte, aber dennoch nach wie vor am eigenen Netzwerk teilhaben soll. Und wer den Internetzugriff „nur selten“ statt „nie“ benötigt, kann entweder die Anschlussart des Netzwerkadapters vorher umstellen oder die VM einfach als „verknüpften Klon“ duplizieren, dort auf Host-only umstellen und so zwei Fassungen seiner VM betreiben, die dann je nach Einsatzzweck mal mit und mal ohne Internetzugriff genutzt werden können (das geht übrigens nicht nur mit XP-Clients ;)).


14.12.2010

USB-Sticks sind überall („Wir können hier nicht anhalten! Das ist USB-Stick-Land!“*). Aber ungeachtet von Größe, Speicherplatz – und leider auch Preis – ist die Geschwindigkeit für Schreiben und Lesen mitunter oft „gefühlt“ sehr unterschiedlich. Es gibt offenbar reichlich Ausreißer nach oben und unten; selbst bei „gleichen“ Exemplaren. Das kann je nach angedachtem Einsatzzweck schonmal so richtig nervig sein.

Daher gehört ein Test von Geschwindigkeit (und nebenbei auch Fehlerfreiheit) inzwischen schon fest zu meinem Auspackritual, bevor ich mir die Mühe der Bestückung mache. Mit einer „nicht installieren, einfach starten und glücklich sein“-Software, die auf den wohlkingenden Namen „H2testw“ hört, ist das zum Glück nicht nur schnell, sondern auch so einfach zu erledigen, dass man eine Beschreibung zur Not in einen Tweet bekommen würde. Genau deshalb ist dieser Beitrag hier auch schon zu Ende und es bleibt nur noch ein Verweis auf eine Vergleichstabelle im Web, mit der man seine Ergebnisse mit anderen Herstellern und Geräten vergleichen kann. Ich find´s hilfreich.

*) Na, welcher Film? Wer spricht die Vorlage für den Satz? Keine Ahnung? Dann: http://youtu.be/HirmJAq7USA.


18.10.2010

MS ist wirklich unverbesserlich. Als ich mich gerade auch im Büro mit einem IE 9 beglücken wollte, um damit noch ein wenig mehr Zeit mit den Spielereien unter http://ie.microsoft.com/testdrive/ zu verplempern und einen ersten Blick auf meine vorsichtigen HTML5-Experimente auch in diesem Browser zu wagen, wurde meine Bibliothek an Gründen, warum man sich mit dem Thema „Browserstabilität“ auseinandersetzen sollte, unversehens um ein aktuelles Fundstück bereichert:

No IE9 4 FF!

Ohne Worte 😉

Darstellungsfehler von MS-Inhalten in Firefox, Safari & Co, haben ja aber eine lange und ehrwürdige Geschichte. Also kein Grund zum Rückzug, obwohl ich schon finde, dass man mal jemanden mit einem anderen Browser drüber schauen lassen darf, bevor man Besucher bei Google per Anzeige dafür einkauft… naja, egal.

Ich habe es aber trotzdem nicht geschafft den IE9 hier zu installieren, denn hier arbeitet man mit dem Rechner auch hin und wieder. Und dazu braucht man XP, wenn es denn schon Windows sein muss. Blöd nur, dass man unter XP nur den guten Tipp bekommt, sein System zu aktualisieren, bevor man dem anspruchsvollen IE9 ein angemesseses Zuhause bieten kann. Das läßt a) vermuten, dass es ein sehr sehr sehr sehr großes Setuppaket zum Nachinstallieren von allerlei Krempel für alle geben wird, die einen finalen IE9 auf Ihrem alten System haben wollen… oder es gibt b) schon jetzt einen gewichtigen Grund mehr, warum sich IE6 & Co. so dauerhaft halten werden, dass man sich auch in 5 Jahren noch bei der Erstellung von Webseiten mit Graceful Degradation für die ewigen Extrawurstler rumschlagen muss. Vielen Dank auch!


26.02.2010

Wer sich im letzten Jahrtausend noch mit Frontpage von Microsoft als „HTML-Editor“ herumgeschlagen hat, um Webseiten zu erstellen und zu „pflegen“, hat nicht nur unglaublich viel geflucht, sondern auch irgendwann vergeblich auf aktuellere Versionen gehofft. Ein Teil hat den Absprung zu anderen Lösungen geschafft, der Rest ist dann irgendwann bei Expression Web gelandet. Ich will nicht behaupten, dass ich von der ersten Version des Frontpage-Nachfolgers begeistert war, aber ich hatte deutlich weniger Anlass zum Fluchen. Sicher: Mir sind nach wie vor Projekte lieber, in denen entweder ein ordentliches CMS im Spiel ist oder man sich den Editor für statische Seiten selbst aussuchen kann. Und ich weiß auch nicht, ob man jedem eingefleischten Frontpage-Benutzer einfach so ExpressionWeb antun sollte… schon gar nicht nach dem Update auf die Version 3.

Persönlich habe ich zwar die Freude, mich nicht mehr mit DWT-Dateien und anderen Scherzen aus typischen Frontpage-Websites herumzuschlagen und habe Expression Web (in der version 1) daher nur sporadisch als „normalen“ HTML-Editor verwendet. Und gern auch einige der Tools wie z. B. die Optimierungsfunktion verwendet, mit der man gut „Word-HTML-Übergewicht“ abspecken kann. Es gibt aber noch eine Menge Leute da draußen, die entweder immer noch Frontpage verwenden oder zumindest ein Werkzeug bevorzugen, das funktional und hinsichtlich der Bedienung möglichst nah an Frontpage / Expression Web liegt. Umso überraschter war ich, als man mich jüngst auf den SharePoint Designer 2007 aufmerksam gemacht hat. Hier scheint mir erst einmal alles drin zu sein, was ich aus Expression Web irgendwann mal genutzt habe. Ob damit auch DWT-Mastertemplates bearbeitet werden können, konnte ich allerdings gerade (zum Glück ;)) nicht ausprobieren.

Na gut… das Ding ist vielleicht optisch nicht so ansprechend wie die aktuellen Expression-Produkte, sondern scheint eher der Version 1 zu entsprechen. Dafür ist es aber im Gegensatz zum (mit knapp 150 Euro allerdings auch nicht gerade überteuren) „Expression Web“ vollkommen kostenlos und kann ohne viel Zinnober drumherum einfach so bei Microsoft heruntergeladen und eingesetzt werden, Sharepoint hin oder her.   

Ich werde jetzt wohl kaum deshalb auf Notepad++ oder Weaverslave für die Bearbeitung überschaubarer HTML/CSS/PHP/ASP-Dateien verzichten (von denen ich je nach Mondphase mal den einen und mal den anderen bevorzuge) aber zumindest empfehlenswert finde ich dieses Angebot schon und werde sicher das eine oder andere Mal nun zum SharePoint Designer greifen, wenn der Wunsch aufkommt, bestimmte Werkzeuge zu verwenden, die man irgendwann einmal schätzen gelernt und später wieder vergessen hat 😉  


25.06.2009

Mein ewiger Kampf gegen nervigen Whitespace will offenbar kein Ende nehmen. Letztes Scharmützel: „Plötzlich“ funktioniert der RSS-Feed in einem WordPress-Blog nicht mehr richtig und Browser zeigen Verarbeitungsfehler statt formatierter News oder wenigstens XML wegen einer Leerzeile direkt am Anfang des Feeds. Nur: wo kommt die nun plötzlich her? Es ist mir zwar schon gelungen, durch ungünstige Platzierung des „more“-Seitentrenners in einem beitrag dafür zu sorgen, dass ein Feed nicht mehr valide war, aber in Zeile 1 des Feeds kommt man sicher nicht mit einem Beitrag. Die Version 2.8 von WordPress fällt als Ursache logischerweise auch aus, weil es erstens dann auch bei den anderen Blogs auf dieser Version so sein sollte und überhaupt. Natürlich habe ich dennoch in einigen der PHP-Dateien nachgesehen, um auf die Spur der Leerzeile zu kommen. Auch hier natürlich (wie erwartet) nix. Was habe ich denn sonst noch geändert? Das typische „… ich schwöre, dass ich nichts am Rechner geändert habe, das Programm stürzt echt ganz von allein auf einmal ab; Nein, ich habe nichts installiert, blablabla“ kenne ich selbst nur zu gut und falle sicher nicht drauf rein, wenn ich es selbst zu mir sage. Also was?

Die Lösung: Plugins. Ein Autor hatte mir bei der letzten Aktualisierung seines Plugins eine Leerzeile am Ende des Quelltextes nach dem schließenden php-Tag (am Anfang wäre ja auch viel zu einfach) hinterlassen. Da dieses Plugin bei der Produktion sämtlicher Inhalte (eben auch rss-Feeds) getriggert wurde, spendierte es freundlicherweise eine Leerzeile. Wer also ähnliche Probleme mit Leerzeichen oder Leerzeilen bei der Erstellung seiner XML-Feeds hat, dem sei ein Blick auf alles empfohlen, was an aktivierten Plugins zu finden ist. 


07.05.2009

Seit Mittwoch ist bei LexLive als erste Online-Version der kaufmännischen Anwendungen eine „Minimal-Auftragsbearbeitung“ vorläufig kostenlos für jeden Anwender im Web verfügbar. Warum „Minimal“ und was meint „vorläufig“? Die zweite Frage zuerst: Das kostenlose Angebot gilt nur bis Jahresende, danach kostet die Nutzung knappe 5,– EUR / Monat. Wer sich also jetzt schon auf die massenhafte Eingabe seiner Daten (Nein, kein Import) stürzt, sollte sich der Folgekosten lieber bewusst sein. Die Anwendung ist in allen verfügbaren Bereichen zwar spartanisch mit Funktionen ausgestattet… für einen Ersatz der berühmten „Office-Fakturierung“ mittels Word, Excel & Co. reicht es aber auf jeden Fall. Durch den Einsatz von AJAX ist die Bedienoberfläche trotz der durchaus vorhandenen Desktop-Optik zügig bedienbar – Mausschubserei vorausgesetzt. Überhaupt richtet sich das Paket in der aktuellen Form sicher nicht an den Poweruser, sondern ist bewusst einfach gehalten und überfordert den anvisierten „08/15-Anwender“ nicht einmal im Bereich der „Programmoptionen“, die sich auf die Stammdaten und das Logo des Benutzers beschränken. 

Was da ist, ist aber recht stabil: Was nicht IE, Firefox, Opera (oder wenigstens Safari) heißt, wird zwar mit einer Warnmeldung beim Betreten der Anwendung begrüßt… solange JavaScript (-> AJAX) ausgeführt werden kann, kommt die Anwendung aber dank eines robust wirkenden Designs (welches sich freilich auch einen Dreck um Suchmaschinenoptimierung kümmern muss) auch auf anderen Browsern wie Chrome / Iron oder exotischeren Vertretern ihrer Zunft gut bedienbar daher. 

Der Zugang erfolgt im „Mehrbenutzerbetrieb“ über ein und das selbe Konto und eine Einschränkung von Benutzerrechten wird sicher erst mit mehr Komplexität in das Produkt Einzug halten. Hauptzweck ist die Verwaltung von Kunden und Artikeln (möglichst nicht zu viele, um die Übersicht und Bedienbarkeit zu wahren, um auf dieser Basis schnell ein Angebot oder eine Rechnung zu erstellen. Der Versand per Mail ist ebenfalls ohne viel Schnickschnack möglich. Einige Reports, eine gute Statusübersicht, Austausch mit dem Steuerberater, eine übergreifende Suchfunktion und Newsletterversand an die Kunden runden das Paket ab. Nicht mehr… aber auch nicht weniger. Angesichts der Tatsache, dass viele Anwender damit vollkommen auskommen werden, ist ein Erfolg zumindest nicht von der potentiellen Zielgruppe schon vorab beschränkt. Datensicherheit und hohe Verfügbarkeit werden auch hier offenbar groß geschrieben und am Marketing wird es bei Lexware sicher auch nicht scheitern. Nach ASP und SaaS kommt nun die CloudComputing-Welle also vielleicht gerade recht, um diesen ersten Schritt in´s Web für die „Jederkanns-Versionen“ von Lexware zum Erfolg werden zu lassen. Ob aber ausgerechnet heute, wo angesichts der Wirtschaftskrise selbst niedrigste spätere periodische Kosten gescheut werden, viele Anwender den Schritt von kostenlosen oder raubkopierten Office-Versionen zu einer gemieteten Wolkensoftware machen werden, darf in Freiburg gespannt erwartet werden. Wer ein wenig in die Zukunft denkt und sich die Frage stellt, ob und wie er seine Daten bei einem anstehenden Systemwechsel aus LexLive exportieren kann, wird sich – wenn er nicht mehr Glück beim Suchen hat als ich – den Support bemühen müssen, denn eine offensichtliche Funktion dazu habe ich jedenfalls nicht finden können. Fehlt die nur noch, oder gehört die Datenhoheit zum Konzept? Selbst wenn man seine Daten „irgendwie“ bekommen kann: Wie genau funktioniert das, welche Formate stehen zur Wahl und wie einfach ist der Vorgang – z. B. zur Anfertigung eigener Sicherungen – durchführbar? OK, vielleicht gehöre ich nicht mehr zur Zielgruppe, wenn ich mir solche Fragen stelle, aber dennoch bleiben bei mir Zweifel, ob man hier nicht seine Daten ähnlich „freiwillig“ als Geiseln hergibt wie bei Desktop-Produkten à la WISO Vereinsverwalter & Co…

Der Nachteil, dass die Anwendung noch ganz neu ist, ist m. E. auch zeitgleich ein Vorteil: Viele bereits etablierte kaufmännische Anwendungen, die im Browser verfügbar sind, sind entweder inzwischen optisch nicht mehr so recht auf dem aktuellen Stand oder zumindest wenig ansprechend (was in Einzelfällen aber auch zum Konzept gehört) oder durch die seinerzeit fehlenden Mittel nur träge zu bedienen bzw. mit hohen Systemanforderungen ausgestattet, um ansatzweise „RIA“ zu sein. Und während der Umfang von LexLive – zumindest derzeit – noch nicht besonders „Rich“ ist, finde ich die  Oberfläche in seiner Einfachheit sehr gelungen und durchaus auch ohne Silverlight oder Flash eine gute Alternative zu installierter Software. Poweruser schauen sich aber lieber m. E. funktional reifere Alternativen an. Das könnte z. B. Collmex im Web sein oder ganz andere Anbieter auf dem Desktop… ich sage jetzt aber nicht, wer das z. B. sein könnte 😉  


Wer den integrierten Browser des jeweiligen Herstellers nicht mag, greift heute meistens (wenn es das Betriebssystem des Telefons erlaubt) zu Opera Mini oder Opera Mobile. Und weil der mobile Browsermarkt langsam aber sicher auch vom letzten Ignoranten nicht mehr lange als Nischenmarkt verkannt werden kann, macht man sich auch bei Mozilla mit dem mobilen Browser „Fennec“ auf, um den zaghaften, aber messbaren Aufwind für den Firefox auch auf die Handhelds und Mobilgeräte zu retten. Initial für „Maemo“ (System auf dem Nokia N810) entwickelt, kann man auch schon in der ersten Betaphase schon Versionen für Windows, Mac und Linux unter abrufen (die Beta 1 für Windows gibt’s als Download hier). Windows Mobile und andere mobile Linuxsysteme werden folgen; die Unterstützung soll sowohl touch-basierte als auch tastengesteuerte Endgeräte einschließen.

Was wird aber anders als bei anderen Browsern? Zunächst einmal muss natürlich auch bei Fennec möglichst der komplette Viewport für die Seitendarstellung verwendet werden. „Das einblendbare Menü“ gibt es in diesem Fall nicht (wie gewohnt), sondern erst bei Cursorkontakt eingeblendete Adressleisten, Tabs (ja, man kann mehrere Tabs verwenden), Bookmarks und Einstellungen. In der Desktopvariante können diese Elemente durch Verschieben bzw. Skalieren des Viewports sichtbar gemacht werden. Aber das sind noch keine Killer-Argumente für die Benutzung von Fennec auf dem Telefon…  und auf dem Desktop ist ein kleiner Überblick ganz hilfreich, aber der Browser soll und wird es da nicht einmal gegen Chrome, Opera oder Safari schaffen. Neben dem großen Viewport erinnert übrigens auch die Sucheingabe über die Adresszeile an Chrome.

Fennec
Absichtlich unspektakulär: Nichts als die Webseite im Fenster zu sehen

Ganz deutlich für Fennec sprechen aber Dinge, die der Firefox-Benutzer bereits auf dem Laptop oder Desktop schätzen gelernt hat: Öfter mal ein anderes Gesicht dank Themes (prima sicher später auch zur Individualisierung des Browsers für einzelne Hersteller von Endgeräten) und vor allem erweiterbare Funktionalität dank AddOns, Extensions, Plugins. Optimiert für mobile Geräte steht vor allem Performance im Vordergrund – hier wird man abwarten müssen, bis die Betaphase vorbei ist, bevor man sich ein Urteil erlaubt. Helfen soll dabei auch die neue JavaScript-Engine „TraceMonkey“, die auch dem nächsten Firefox Beine machen soll. Auch die Skalierung der Darstellung von Webseiten ist freilich in der Windows-Version schlecht zu beurteilen; zumindest kann man es nicht so „fühlen“ wie auf dem Desktop. Verkleinert man aber die Ansicht der gleichen Seite parellel in Fennec und im Firefox, sieht das Fennec-Ergebnis in der Tat auch auf dem Windows-PC deutlich lesbarer aus – ob das nun auf dem Telefon später wirklich inßs Gewicht fallen wird oder nicht, bleibt aber ebenfalls abzuwarten.

Fazit: In Ermangelung eines passenden Endgerätes fällt ein abschließendes Urteil zwar schwer, aber es scheint sich auf jeden Fall zu lohnen, diesen mobilen Browser im Auge zu behalten. Nichts gegen Opera (ich bin als Nokia-Anwender extrem dankbar für Opera Mini als Alternative zum proprietären Browser), aber ein „mobiler Firefox“ sollte allein durch die Plugin-Schnittstelle genug Potential haben, um eine nennenswerte Nutzergemeinde zu rekrutieren, sobald die Serienreife erlangt ist. Und Webdeveloper werden sich sicher angesichts der steigenden Anforderungen an „mobile Benutz- und Lesbarkeit“ von Webseiten heute schon die Finger nach einer WebDeveloper-Toolbar und / oder Firebug für Fennec lecken 😉


21.12.2008

Der enorme Vorteil des Visual Studio beim Debugging von JavaScript ist die Tatsache, dass (fast) alle Unterschiede, die man sonst zwischen dem Debuggen von „echten“ Anwendungen und (clientseitigen) Scripten kennt, in dieser Lösung ausradiert werden. Man muss sich allerdings mit der Einschränkung begnügen, dass sich der Debugcomfort auf den Internet-Explorer beschränkt und andere Browser hiermit nicht verwendet werden können. Im Zusammenspiel mit dem IE kann JavaScript-Entwicklung aber mehr oder weniger vollwertig genau so wie bei der Entwicklung von VB, C#, C++ oder anderen „VS-Sprachen“ ablaufen: IntelliSense (oder wie heißt diese Funktion nun gerade bei MS?), Haltepunkte (!), Wertemanipulation und komplette Auswertung von Objekten, Eigenschaften und DOM – alles zur Laufzeit und ggf. manuell ausgelöst durch Klicks im Browser. Und schon macht JavaScript wieder Spaß – sogar, wenn man nach Fehlern sucht 😉

Javascript Debugger im VS

Dank des Debuggers im Visual Studio mag ich JavaScript plötzlich wieder 😉

Haltepunkte und überwachte Ausdrücke

Haltepunkte, überwachte Ausdrücke, Aufrufliste, Einzelschritt, Prozedurschritt – alles genau wie bei C# & Co. Eben ein vollwertiger Profi-Debugger; nur eben für JavaScript. Freu! 😉

Debugging im Browser aktivieren

Damit die Verbindung zum Browserprozess funktioniert, muss dies im IE explizit erlaubt werden, was dankenswerterweise nicht im Standard vorkonfiguriert ist. Um die Brücke zu öffnen, muss im IE unter Extras – Internetoptionen – Erweitert relativ weit oben in der Liste der Optionen das Scriptdebugging aktiviert werden (die Optionen zum deaktivieren also ausschalten).

IE Debugging Optionen

Ebenso ist es hifreich, die Anzeige von Scriptfehlern zu aktivieren, so dass der Klick auf die Statusleiste im Fehlerfall entfallen kann.

JavaScript – Debugging im Visual Studio nutzen

Um nun z. B. einen Haltepunkt im Script sezten zu können, wird im VS unter Extras die Verbindung zum Internet-Exporer über „mit Prrozess verbinden…“ hergestellt, indem iexplore.exe (genau: der muss dazu gestartet sein) aus der Prozessliste ausgewählt wird. In der Projektmappe werden nun alle am Prozess „hängenden“ Dateien angezeigt… darunter auch die HTML-Quellcodes, externe CSS-Dateien und Scripte. Per Doppelklick auf die gewünschte Datei – also das Script oder die Script beinhaltende HTML-Datei – wird diese in den Editor geladen und kann nun bearbeitet werden (im Fall einer lokalen Datei) oder in jedm Fall mit einem Haltepunkt versehen werden. Wird das Script automatisch beim Laden der Seite ausgeführt, genügt ein Reload. Ansonsten klickt man nun auf den Link oder anderen Auslöser für das Ereignis, welches das gewünschte Script aufruft (bzw. den Fehler auslöst ;)). Am Haltepunkt kann nun z. B. Einsicht in aktuelle Zustände von Objekten, Variabeninhalte etc. genommen und das JavaScript schrittweise weiter ausgeführt werden.

Kostenlose Alternative zum „kompletten“ Visual Studio

Um diese Vorteile nutzen zu können, ist nicht unbedingt der Erwerb eines Visual Studio erforderlich. Nicht nur zum Ausprobieren, sondern bei Gefallen auch zum dauerhaften Gebrauch eignet sich die kostenlose Express-Edition; z. B. vom Visual Web Developer 2008 – leider steht hierbei aber der Debugger für JavaScript nur über Umwege zur Verfügung. Dennoch kann man mit einem Trick (siehe unten) Webanwendungen auch mit der kostenfreien Variante komfortabel von Fehlern befreien und während der Entwicklung analysieren. Man erhält zudem u. A. einen inzwischen erwachsen gewordener Editor, der gleichermaßen für ASP, HTML, etc. verwendet werden kann. Nur bei PHP ist Essig mit dem Comfort und selbst das Nachpflegen von Syntaxhighlighting für PHP im VS scheitert in dieser Version, weil die Voraussetzungen fehlen. Wer sich bei PHP also auch wohlführen will und keinen zweiten Editor einsetzen mag, sollte sich die Komodo IDE (nicht den freien Editor) ansehen, denn dort ist neben allem anderen auch das Debugging von Scripten möglich. Ob auf der anderen Seite im VS,PHP, das auf der VS-IDE aufsetzt, direkt oder durch Parallelinstallation des Visual Web Developers beides unter einen Hut bringen läßt, kann ich leider nicht sagen, da ich VS.PHP nicht nutze (wer es weiß ist gebeten, einen Kommentar zu hinterlassen – Danke!).  

Visual Web Developer 2008 in der Express-Edition installieren

Die Installation des Pakets ist… nun ja: „relativ“ mühselig. Am Anfang steht ein Download des kleinen Installers unter http://www.microsoft.com/express/vwd/, der die benötigten 138 MB (zzgl. ggf. 84 MB für den optionalen SQL Express 2008, der aber für ein erstes Ausprobieren – oder bei Vorhandensein einer älteren Fassung – nicht unbedingt benötigt wird) für das Setup aus dem Internet nachzieht. Das ist bei schnellen Verbindungen kein Thema und in einigen Minuten erledigt, sonst sicher ggf. schon ein erstes kleines Problem.

Die Installation des etwa 1.3 GB benötigenden Pakets dauert hingegen – Visual Studio-typisch – einige Zeit und lädt dazu ein, in der Zwischenzeit etwas Sinnvolleres als die Beobachtung des Fortschrittsbalkens zu unternehmen. Allein die C++ Runtime und das .NET-Framework in der Version 3.5 brauchen zur Installation länger, als das Nachladen des Setups aus dem Netz. Und das sind nur die ersten beiden von insgesamt 11 Komponenten des Visual Web Developer 2008 Express. Mit einem Gesamtaufwand von etwa 1,5 bis 2 Stunden (je nach System und Webanbindung) dauert der ganze Spaß zwar deutlich länger als die Installation eines reinen Editors, dafür bekommt man aber auch einiges mehr. Viele hilfreiche Funktionen rund um CSS, ein hilfreicher Objektinspektor, Instellisense zur Codevervollständigung und auch die einfache Verwendung der AJAX-Controls von MS sind Argumente, die auch für Entwickler, die sonst nicht zu den Visual-Studio-Fans zu zählen sind oder bisher einfach nichts damit zu tun hatten, einen gewichtigen Anreiz bieten. Und vielleicht beschäftigt man sich in einem ruhigen Moment so erstmals mit der komplexen Welt der DotNetNuke-Modulentwicklung, die mein persönlicher Einstieg in das Visual Studio war und die sich auch mit der Express-Edition des Web Developer 2008 ohne finanzielle Hürden erkunden läßt… aber zurück zum Debugger:

Debugger für JavaScript auch in der Express-Version nutzen

Während man in der vollen Version des VS über den oben genannten Menüpunkt unter „Extras“ bequem eine Verbindung mit dem gewünschten Prozess aufnehmen kann, gelingt dies im Express-Studio nur dadurch, dass ein neues Webprojekt erzeugt wird. Dazu wählt man „Datei – Neue Website“ und dann „Leere Website“ aus der Liste der Vorlagen. Dieses (tatsächich leere) Projekt kann nun über die Symbolleiste, das Menü „Debug“ oder einfach F5 gestartet werden. Die nachfolgend erscheinende Nachfrage zur „web.config“ muss einmalig bestätigt werden. Wer nun nicht vom Internet Explorer, sondern seinem geliebten abweichenden Standardbrowser begrüßt wird, kann die Ausführung z. B. über „Debugging – Debuggung beenden“ stoppen und muss den gewünschten Browser wählen. Dazu genügt ein Klick mit der rechten Maustaste auf die leere Website im Projektmappen-Exlorer auf der rechten Seite im VS und ein weiterer Klick auf „Browserauswahl“ im erscheinenden Kontextmenü. Dort kann der Internet Explorer dauerhaft als Standard für das Projekt definiert werden.

Wenn nun in einer neuen Registerkarte die zu untersuchende Webseite geöffnet wird, erscheint im Projektmappen-Explorer wie oben beschrieben der Knoten „Scriptdokumente“, in dem alle Dateien – auch externe Scripte der aufgerufenen Webseite – angezeigt werden. Diese können nun per Doppelklick in den Editor geladen werden. Voilà: Haltepunkte (F9), Wertemanupulation, Anzeige sich ändernder Variablenwerte, Einzelschritte vorwärts (F10), Prozedurschritte und freies Bewegen rückwärts in der Historie per Mausklick durch den Code… alles drin. Viel Spaß damit 😉

P.S.: Gestandene Delphianer werden mit den genau andersherum als gewohnt belegten Hotkeys F5 und F9 ihre wahre Freude in Visua Studio haben. Ich setze regelmäßig durch den projektweisen Wechsel von Delphi zum Visual Studio Haltepunkte, wenn ich eigentlich starten will (halb so wild)… oder starte das Projekt, wenn ich einen Haltepunkt setzen will (bisweilen extrem blöd). 


20.12.2008

Wenn beim Import in das Subversion-Repository ständig Dateien hochgeladen werden, die lt. „global ignore pattern“ in den Einstellungen des Tortoise doch eigentlich ausgelassen werden sollten, dann liegt das mit ca. 0.1% Wahrscheinlichkeit daran, dass Tortoise etwas falsch gemacht hat. Der Rest der Wahrscheinlichkeit verteilt sich in mir unbekannten Anteilen auf mehrere Varianten, die aber immer darauf hinauslaufen, dass das Muster ganz einfach „falsch“ definiert wurde. Leerzeichen als Trenner sind ungewöhnlich, die Notation beim Ausschließen ganzer Ordner ebenso (für Windows-Menschen wie mich jedenfalls). Und so passiert eben mitunter nicht das, was man erwartet hat – sondern nur das, was auch wirklich definiert wurde.

In meinem Fall war es ganz einfach der Umstand, dass groß- und kleingeschriebene Extensions hier eben nicht dasselbe bedeuten. Das hätte einige Stunden Frust verhindern können. Merke: *.dcu *.dcp *.ddp *.mb *.db *.y?? *.x?? ist nicht gleich *.DCU *.DCP *.DDP *.MB *.DB *.Y?? *.X??.


11.12.2008

Es gibt ein hilfreiches Werkzeug zum Zurücksetzen eines vergessenen Passworts für Windows Vista. Während eine Anmeldung mit dem unter XP bewährten ERD-Commander unter Vista scheitert, hilft der Offline NT Password & Registry Editor als Boot-CD, USB-Stick oder zur Not sogar Diskette auch beim XP-Nachfolger – selbst bei Vista 64 Bit.

Ich habe zwar normalerweise kein Interesse am Hacken von Passwörtern, aber in diesem Fall war es der nicht nur potentiell (Dank CCC weiß es ja nun auch jeder) unsichere, sondern auch viel zu bequeme Fingerprint-Sensor, der dafür gesorgt hat, dass ich das nie zur Eingabe gebrauchte Passwort einfach vergessen hatte. Dumm nur, wenn man auf einem eingeschränkten Account dann Software installieren oder aktualiseren will, denn da hilft der Fingerabdruck leider nichts. Mit der auf Linux basierenden Live-CD ist das Zurückstellen des Passworts (ich habe mich an die Empfehlung gehalten und das vegessene Vista-Passwort nur auf ein leeres Kennwort zurückgesetzt) schnell erledigt. Die Hinweise des grafikfreien und schnell gebooteten Helfers sind zwar in englischer Sprache, die Auswahl der richtigen Partition und der gewünschten Funktionen zum Zurücksetzen des Passworts sind aber dennoch dank der meist schon richtig vorgewählten Optionen einfach. Wer das Encrypted File System einsetzt und mit dem Tool eine verschlüsselte Partition bearbeiten will, muss aber leider die Finger von dieser Lösung lassen, denn die verschüsselten Informationen bleiben auch nach dem Vorgang leider unzugänglich. Funktioniert aber ansonsten angeblich auch prima bei vergessenem Windows-Kennwort für andere Windows-Versionen:

  • NT 3.51
  • NT 4
  • Windows 2000
  • Windows XP
  • Windows Server 2003
  • Windows Vista 32 Bit
  • Windows Vista 64 Bit
  • Windows Server 2008 32 Bit
  • Windows Server 2008 64 Bit

Übrigens: Wer bei Vista einen Benutzer mit Administratorrechten angelegt und nun das Kennwort vergessen hat, sollte möglicherweise erst einmal versuchen, im abgesicherten Modus zu starten und sich dann als Administrator anzumelden – recht oft ist dieser Account noch seit der Installation unverändert und hat gar kein Kennwort, so dass die Anmeldung am System noch gelingt und auch ohne irgendwelche Hilfsmittel ein neues Kennwort für den ausgesperrten Benutzer erzeugt werden kann. 😉


29.04.2008

Ob man nun die Anschaffung eines eeePC sinnvoll findet oder nicht: Auf jeden Fall lohnt es sich, die doch sehr spartanische Oberfläche des eeePC gegen einen vollständigen Desktop auszutauschen. Auch aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit ist der „Easy-Desktop“ zwar praktisch für Einsteiger, aber unnötig schwerfällig und wenig anpassbar gestaltet, so dass trotz der „Aufgeräumtheit“ jede Menge Icons übrig sind, die man eigentlich nicht braucht. Da hilft auch die Favoriten-Ansicht wenig, denn auch die läßt sich z. B. nicht vom Wald- und Wiesenbediener so gestalten, wie er es gern hätte. Damit Linux auf dem eeePC weitaus mehr wie auf anderen Rechnern aussieht, kann natürlich problemlos auch ein komplett neues System oder ein anderer Desktop installiert werden; auch die Anpassung des EasyDesktop und Ergänzung eines Startmenüs oder die Auswahl passender Themes sind mit vertretbarem Aufwand machbar… aber das auf Debian basierende Xandros bringt auch einen „Full Desktop“ mit , der als Alternative mit wenigen Handgriffen (Internetverbindung vorausgesetzt) aktivierbar ist. Der Paketmanager muss dazu ausnahmsweise per Terminalfenster aktiviert werden; nach der Umstellung steht ein komplettes Menü zur Verfügung, welches dann auch Synaptic (eben den Paketmanager) enthält, mit dem auch tausende weiterer Pakete aus verschiedenen Quellen nachinstalliert werden können, wenn ein zur Aufgabe passendes Programm fehlt. So geht´s:

  1. Terminalfenster öffnen mittels STRG + ALT + T.
  2. Eingabe von sudo synaptic, um den Paketmanager zu starten. Infodialog schließen.
  3. „Einstellungen -> Paketquellen“ wählen und mit „Neu“ die Adresse http://download.tuxfamiliy.org/eeepcrepos eintragen. Als Distribution p701 und als Selektion main dabei angeben und die neue Definition speichern.
  4. Liste der verfügbaren Pakete mit „Neu laden“ aktualisieren
  5. (Neuen) Eintrag advanced-desktop-eeepc mit der rechten Taste anklicken und „Zum installieren vormerken“ wählen; den anschließenden Dialog mit „Vormerken“ bestätigen und dann auf „Anwenden“ klicken.
  6. Nach dem Herunterladen und der Installation des Pakets den Rechner über die „Taskleiste“ des Easy Desktops herunterfahren und hier den neuen Eintrag „Voller Desktop“ auswählen, um beim nächsten Start von KDE begrüßt zu werden.

Nicht wundern: nach einem vorher in der Einrichtung der einfachen Oberfläche definierten Kennwort fragt der Rechner nun nicht mehr und auch die ewig wiederkehrende manuelle Eingabe von WPA-Schlüsseln zur Aktivierung eines WLAN sind nun nicht mehr erforderlich; die gewünschte WLAN Verbindung kann nun einfach per Klick auf den entsprechenden Eintrag im Tray ausgewählt werden; die letzte der 1000 ewig gleichen Eingaben des Kennworts wurde offenbar doch wie seine Vorgänger gespeichert und nur nicht wieder verwendet (grummel).

KDE eeePC
Klick zum Vergrößern

Über das Startmenü des „Full Desktop“ kann auf die „einfache Variante“ zurück gewechselt werden; es geht also nichts verloren. Gewonnen wird dafür mehr Platz auf dem KDE – Desktop, ein vernünftig bedien- und konfigurierbares Menü (wenn man sich mit dem Touchpad eingearbeitet hat) und schnellen Zugriff auf selbst nachinstallierte Programme wie z. B. Opera (sonst eigentlich nur über Terminalfenster zu erreichen) oder den mitgelieferten Thunderbird als Mailclient. Das Design kann nach eigenen Wünschen angepasst werden und endlich ist auch das gewohnte persönliche Hintergrundbild auch auf dem eeePC zu sehen 🙂 Ist der eine Desktop voll, kann zudem auch auf den zweiten umgeschaltet werden – die kleine Mühe der KDE – Aktivierung lohnt sich also auf jeden Fall. Wer den eeePC vor allem deswegen angeschafft hat, um „schnell mal hochzufahren, nachzusehen (Mail, Google, Web, was auch immer)“ oder etwas zu notieren, ohne auf den lahmen Desktop oder das dank Vista nun noch lahmere Notebook warten zu müssen, wird sich jedenfalls über viele Merkmale eines vollständigen Desktop freuen und das „Kindergarten-UserInterface“ des eeePC im Rohzustand nicht mehr vermissen. Zum Thema „Sicherheit“ sollte man sich allerdings dennoch den einen oder anderen Gedanken verschwenden. Die kompletten Userdaten auf eine verschlüsselte Partition auszulagern, ist ein denkbarer Weg, das ggf. in Thunderbird gespeicherte Kennwort des Mailpostfachs, die Kennwörter der WLAN-Verbindungen etc. zu schützen. Und diese dann gleich auch auf einem separaten Datenträger (sprich: USB oder auf einer Speicherkarte) zu verwalten, sicher auch… darüber mache ich mir aber jetzt erstmal keine Gedanken und freue mich als eingefleischter Windows-Nutzer erst mal ausgiebig über alles, was man noch so mit dem eeePC anstellen kann…


04.12.2007

Der Tipp ist einfach zu gut, um ihn nur in ein einzelnes Blog zu schreiben: Ein aufmerksamer Kollege machte mich gerade auf die Advendskalenderaktion bei entwickler.press aufmerksam: Dort kann man jeden Tag (und nur an diesem einen Tag!) jeweils einen Titel als kostenloses eBook gratis herunterladen. Also nix wie hin und bis Weihnachten dranbleiben, wer etwas mit Fachliteratur für Softwareentwickler anfangen kann (als Weihnachtsgeschenk wegmailen zählt nicht!). Bisher schon verpaßte eBooks (Mist!):

  • managed DirectX mit C#
  • Visual C#
  • Java 6

Heute noch als eBook zum Download zu bekommen:

  • das Google Web Toolkit

Also nix wie hin, wenn es noch nicht zu spät ist…


20.08.2007

Wenn man zum ersten Mal vor der Frage steht, welches Online-Shopsystem „man sich mal ansehen sollte“, sobald der Wunsch nach einem eigenen Shop im Internet aufkommt, steht man vor einem Berg an Möglichkeiten.

Von welcher Seite man den Aufstieg wagt, ist oft von der zufälligen Laune des unvermeidlichen „guten Bekannten“ abhängig, der dann einen mehr oder weniger unfangreichen / hilfreichen / verständlichen Tipp absondert. Das System schaut man sich dann auch gern an, fragt den Bekannten dann noch, ob dieses oder jenes denn funktioniere („na klar!“) und schon geht es los – oft in die völlig falsche Richtung.

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02.07.2007

Ab und zu braucht man einfach mal Abbildungen von einem Programm, dem Desktop oder sonstwas – sei es zur Erstellung einer Dokumentation, Hilfe oder zur Erklärung von Problemen in einer E-Mail. Die „Druck“-Taste ist für den ganzen Bildschirm ausreichend gut; ALT+Druck helfen beim aktiven Fenster. Und wer auch nur einmal einen Ausschnitt braucht, frickelt sich den schnell in Paint zurecht.

Wer aber regelmäßig Bildschirmausdrucke anfertigen will oder muss, wünscht sich schnell ein Tool. Natürlich gibt es jede Menge von Programmen, die genau diese – eigentlich furchtbar triviale Aufgabe – erledigen. Einige sind kostenlos, andere kosten mehr oder weniger angemessene Registrierungsbeträge; aber alle haben mehr oder weniger den gleichen Umfang an Funktionen.

Ein Programm, dass nicht gerade alles, was man sich wünschen mag, beinhaltet, dafür aber nicht rumnervt, stabil (offenkundig, zumindest bis jetzt…) und praktisch ist – und nichts kostet, ist die Freeware-Fassung von Gadwin Printscreen. Wer sowas auch brauchen kann: Download von Gadwin Printscreen.

Wer ein ähnliches Tool kennt, dass kostenlos ist, ebenso Ausschnitte oder bestimmte Elemente des Bildschirms in Zwischenablage und / oder einer Ablage im Filesystem sammelt und zusätzlich noch in der Lage ist, direkt einen frei definierbaren Rahmen (mit oder ohne Schatten?) zum Bild hinzuzufügen, der läßt es mich bitte wissen – sowas habe ich nämlich auf die Schnelle leider nicht gefunden.


11.05.2007

Sollte sich irgendjemand (außer mir Depp) mal fragen, warum es – in meinem Fall „plötzlich“, nachdem es gerade noch vor der letzten Änderung ging – nicht mehr korrekt gelingt, eine Datei per PHP zu senden, obwohl der „gewollte Header“ eigentlich prima aussieht, sollte mal nach Leerzeichen / Leerzeilen vor (und nach) dem PHP-Code suchen.

Dummerweise reicht ein einziges Leerzeichen vor dem einführenden „<?php“ vollkommen aus, um die ganze Nummer zu versauen und einen text/html-Content zu generieren – egal, was der PHP-Code danach versucht, so dass die Datei nicht wie gewünscht gesendet, sondern statt dessen – je nach Dateityp mehr oder weniger sinnvoll – im Browser dargestellt wird.

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