Markus Baersch

Analytics · Beratung · Lösungen

18.11.2020

Serverseitiges Tracking mit dem Google Tag Manager beschränkt sich derzeit i. d. R. auf Google Analytics Clients und Tags. Dieser Beitrag zeigt, wie man die typische Trackinglücke schließt, die auf den meisten Websites besteht, wenn auf First Party Tracking mit dem serverseitigen Google Tag Manager Container ("Google Tag Server") umgestellt werden soll. Dabei kommen die jeweiligen Templates von Simo Ahava zum Einsatz. Dies ist nicht die einzige - und im Sinne der Reduktion eingehender Datenströme ggf. nicht die beste - Option, aber sie erfüllt ihren Zweck und basiert auf Tags, die man vermutlich mittelfristig nicht selbst warten oder weiterentwickeln muss.

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17.09.2020

Im Dezember 2019 habe ich hier einen Beitrag über Alternativen zum Einsatz von clientseitigen Tags zur Erfassung von Conversions veröffentlicht. Darin ging es ausschließlich um Google Ads und die vorgestellte Methode machte einen Umweg über eine separate Google Analytics Property. Der Post hat Fragen beantwortet, aber auch neue aufgeworfen. Einige dieser Fragen beantwortet dieser Folgebeitrag.

  1. Wie kann man serverseitig Conversions für Google Ads messen, ohne Analytics verwenden zu müssen?
  2. Funktioniert der Weg auch für andere Systeme wie z. B. Bing Ads (Spoiler: Ja)?
  3. Brauche ich unbedingt Cookies, um die Click-IDs zu speichern?

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12.09.2020

In Beratungsprojekten, in denen so etwas wie ein “Neustart” ansteht, stoße ich in jüngerer Vergangenheit immer häufiger auf die Frage nach dem besten Setup für das Tracking. Aus technischer Sicht betrachtet und jenseits von Pixel- und Messplänen. Noch vor zwei Jahren habe ich i. d. R. geantwortet: “Google Tag Manager, Analytics und alle Marketing-Tags, die Du so brauchst darüber ausspielen. Passt schon.

Unter Berücksichtigung aller Aspekte wie DSGVO, ePrivacy & “Cookie-Consent”, ITP und andere Trackingschutzmaßnahmen, Performance und Flexibilität ist das heute deutlich zu einfach. Was also kann und sollte man tun, um den geänderten Rahmenbedingungen zu begegnen? Um es gleich zu benennen: Wir brauchen eine Customer Data Platform (CDP) in der einen oder anderen Weise. Vielleicht sehr eindimensional und einfach, aus ein paar Zeilen Code bestehend... aber wir kommen nicht mehr daran vorbei, eine Schicht zwischen Datensammlung und Trackingdienst einzuziehen. Viele Themen wie Cookies, serverseitiges Tracking, Marketing-Automation etc. laufen an diesem Punkt zusammen.

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23.08.2020

Der serverseitige Einsatz von Google Tag Manager Containern steckt aktuell noch in den Kinderschuhen und ist (noch) fokussiert auf Google Analytics. Das zudem vorhandene Tag zum HTTP-Aufruf einer beliebigen URL bietet zwar ein kleines Plus an Freiheit, aber außer der Weiterleitung der Parameter oder anderer Merkmale eingehender Requests (damit sind Anfragen an den Server / auf dem Server aufgerufene URLs gemeint) an einen beliebigen Endpunkt ist damit aktuell nicht viel anzufangen.

Die Stärken serverseitigen Taggings sollen sich aber auf ganz andere Weise zeigen. Gemeint sind: Wirkliche Kontrolle über die empfangenen Daten im Sinne der Reduktion, Anreicherung und gezielten Weitergabe. Empfangen und verarbeiten von mehr als nur "Analytics-Hits". Und schlussendlich (und wesentlich) die Verwendung der empfangenen Daten für mehr als nur einen Dienst. Denn nur so können PII-Löcher gestopft, Cross-Site-Tracking verhindert und die Last aus dem Browser genommen werden, weil die Anbindung der Trackingdienste auf den Server verlagert wird.

Damit dieses Potential gehoben werden kann, ist Logik in Form von Code erforderlich. Und dieser steckt in den beiden zentralen Elementen des serverseitigen GTM: Den die Daten empfangenden Clients und den an (Tracking-) Dienste weitergebenden Tags. Dieser Beitrag zeigt dazu im ersten Teil an einem möglichst einfachen Beispiel, wie ein "selbst gebastelter" Tracking-Request in einem eigenen Client angenommen und verarbeitet wird. Danach wird dieser Request an einen eigenen experimentellen "Mini-Trackingdienst" auf dem eigenen Server versendet.

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07.12.2019

In der laufenden Diskussion um Tracking, Cookies und das ganze andere Zeug bin ich in den letzten Tagen mehrfach an der Frage vorbeigekommen, ob und wie man auch ohne Cookies und Google Trackingcodes etc. Conversions in Ads “zählen” kann. Dieser Beitrag versucht sich an einer Antwort. Weiterlesen... »


18.10.2019

Dies ist der dritte Teil der Serie rund um Tracking, Cookies und (viel Unbelastbares zum) Consent. Nach den grundsätzlichen Problemen mit der Identifizierung von Besuchern und cookielosem Betrieb von Analytics steht diesmal der serverseitige Einsatz Tracking mit Google Analytics und dem Measurement Protocol. Vor allem im Hinblick auf Tracking ohne Consent erscheint diese Variante offensichtlich attraktiv; ist sie doch bei entsprechender Gestaltung für eine von außen "unsichtbare" Vermessung der Websitenutzung geeignet. Aber ist sie in diesem Fall auch im Sinne der geltenden Reglementierungen auch nutzbar?

Das kleine Disclaimerchen

Der hier gezeigte Weg wird weder unsichtbar sein, noch geht es um die Sammlung am Wunsch des Besuchers bzw. Gesetzgebers vorbei. Auch so bleibt der serverseitige Einsatz vor allem im Zusammenhang mit einer ggf. fehlenden Zustimmung eine verlockende Option... die hier primär aus technischer Sicht und mit Machbarkeit im Fokus beleuchtet wird. Das beinhaltet ausdrücklich keine Empfehlung, es genau so zu machen, wie es hier beschrieben wird. Ist es ein Weg zum Tracking ohne Consent? Diese Frage wird hier trotz vieler Wörter nicht beantwortet werden (können). Sorry. Aber zumindest die, was man tun kann und wie es zu nutzen ist.

Man kann den Umfang des Trackings aber so reduzieren, dass selbst die typischen Vorbehalte gegen Google als Datenspeicher (denn mehr passiert hier bei korrekter Reduktion der Informationen nicht mehr) m. E. nicht mehr zum Tragen kommen. Ein Verzicht auf personenbezogene Daten ist umsetzbar, solange das Thema der Identität gelöst ist. Im schlimmsten Fall bleiben also nur noch Hits ohne die zusammenfassende Klammer einer Sitzung übrig. Auf der anderen Seite des Pendels kann ich aber deutlich mehr an Google übertragen, selbst eine ungekürzte IP würde ja keiner mehr "sehen". Insofern kann dieser Beitrag nicht nur technische Aspekte ansprechen, sondern kommt an ein wenig Ethik nicht vorbei. Trotzdem viel Spaß beim Lesen!

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