Markus Baersch

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28.02.2011

Da habe ich vor einigen Monaten noch dran geglaubt, dass es meiner absoluten Lieblingslösung zur Virtualisierung keinen Abbruch tun wird, wenn Oracle Sun verschlingt und jetzt schiele ich schon manchmal neidisch rüber zu VMWare oder gar VirtualPC (wobei letzteres wohl noch immer keine echte Alternative ist, wenn man wirklich 100% drauf arbeiten will). Schon schade, was nun alles nicht mehr so funktioniert, wie früher:

  • Will ich in den Vollbildmodus schalten, weigert sich die Mistmaschine beharrlich, sich auf dem zweiten Monitor niederzulassen, sondern füllt immer den Notebookbildschirm. Doof, aber per maximierter Ausführung im Fenster so gerade noch zu ertragen.
  • USB-Geräte kann ich trotz aller Versuche, die Filter neu zu definieren oder ganz wegzulassen, nicht mehr  finden (Datensicherung ist so nicht mehr ganz so simpel wie vorher).
  • Gemappte Freigaben des Host-Rechners sind erst dann verfügbar, wenn man sich an die Syntax von "net use" erinnert oder die ewig gleichen Mausklicks zur Wiederherstellung des Laufwerks vollführt. Nach jedem Start!

Lösungen für die Probleme sind auch keine zu finden... bestenfalls Mitleidende, die die gleichen Ärgernisse ertragen. Ich bin mir daher nicht mehr so sicher, ob mein Plan, beim nächsten Hardwarewechsel einfach auf der bisherigen virtuellen Maschine weiterzuarbeiten, wirklich noch haltbar ist. Bei Virtualbox scheint jedenfalls dank Oracle langsam die Sonne unterzugehen (Sorry für das doofe Wortspiel).

Nachtrag 11.3.11: Inzwischen haben sich dank der mir zugegebenermassen bisher unbekannten, weil nie benötigten Auswahl des Monitors (siehe Virtualbox-Forum) und einer Reparaturinstallation (für das USB-Problem) die Box wieder im Griff, nachdem ich einen dritten Anlauf bei Google gemacht habe. Trotzdem bleibt eine Restangst vor dem nächsten Update... und ich muss auch nach wie vor via net use s: \\VBOXSVR\Data /persistent:yes das Laufwerk wiederbeleben 🙁

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