Markus Baersch

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09.09.2010

Im Gewusel um die "brandneue" Google Instant Search, die alle Shorthead-Keyword-sichtbaren SEO Projekte jubilieren und alle Werbetreibenden um die schöne Klickrate bangen läßt (für alle, die sich fragen, wann genau eine Impression gezählt wird, findet die Antwort hier) ist mir doch Google Scribe fast durch die Lappen gegangen (Danke für den Tweet, DAN ;)).

Und während ich die Instant Search persönlich so sehr brauche wie noch ´nen Arm, der mir aus der Kniekehle wächst, finde ich Scribe (früher Web, jetzt ein Plugin für Chrome) eigentlich ganz nett - zumindest als schlechter Ersatz für das "Wave-Feeling", wo man sich ja schon so schön dran gewöhnt hatte, dass irgendeiner dazwischentippt, während man schreibt (und nein: bei der Suche mag ich das auch nicht!) Allerdings habe ich auch auf dem Desktop eher selten so lange warten wollen, bis irgendeine InteliSense-, Suggest- oder sonstwie Bevormundungsfunktion greift. Vielleicht bin ich da ja zu oldschool...

Google Scribe bringt jedenfalls die Autovervollständigung künftig auch in andere Google Produkte wie sicher Google Mail, Google Text & Tabellen, Google Pommes etc. - halt überall, wo man schreiben kann und sich der typische Honk keine Gedanken über Rechtschreibung machen kann oder will. Hurrrrahh!

Bisher aber nur in englischer Sprache. Und das dann auch noch nicht soooo perfekt:

Google Scribe

OK, jaja, schon gut. Beta halt. Aber es fällt schon irgendwie auf, dass viele Dinge immer unausgereifter auf die Webheit losgelassen werden (Frag Leo Laporte, warum er Buzz eine ganze Zeit nicht  genutzt hat 😉). Egal...

Momentan ist auf jeden Fall offenkundig noch eine Menge aufzuräumen oder wenigstens besser anhand des bisherigen Textes zu filtern, bevor die Vorschläge wirklich hilfreich werden. Aber wir bekommen so wenigstens bis zur Verbesserung einen Riesenhaufen an echt tollen Vorschlägen für Funktions- und Variablennamen. Das Keywordtool für uninspirierte Entwickler also.

Google Scribe

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