22.08.2008

Na das kann ja heiter werden: Ein Schlaufuchs hat winzige Samples aus über 70.000 Stücken in etwas mehr als eine halbe Minute zum GEMA-Killersong "Product Placement" zusammengefügt. Nun macht er bald das, was die GEMA lt. geltenden Richtlinien von ihm verlangt: Es wird ein Formular für jeden der verwendeten Schnippsel ausgefüllt und Anfang September bei der GEMA zur Überprüfung und Genehmigung eingereicht.

Der Sinn ist klar: Die Regelung als veraltet outen und eine Anpassung an die heutige Technik fordern. Wird sicher nix werden, ist aber so oder so eine gute Idee. Ob sich der Einreichungstermin als aufmerksamkeitserregendes Event zumindest irgendwie für den "Künstler" lohnt, bleibt abzuwarten.

11.07.2008

Das Keyword-Tool von Google signalisierte bisher sowohl die Mitbewerberdichte (bezogen auf Anzeigen[?]) als auch das Suchvolumen in Form von Balken an, die zwar eine Tendenz erkennen ließen, aber keine Ableitung absoluter Werte erlaubte. Das hat sich nun geändert, denn sowohl die im Rahmen des AdWords-Systems verfügbare Variante zur Bestimmung und Bewertung von Suchbegriffen als auch das frei nutzbare Google Keyword-Tool zeigen nun absolute Werte für den laufenden Monat und einen Durchschnittswert an, der sich auf das tatsächliche Suchvolumen zu einem Begriff bei Google bezieht.

Suchvolumen
Die Abbildung zeigt die Ausgabe des Suchvolumens für vollkommen willkürlich gewählte Begriffe *-)

Damit ist nun eine ansatzweise objektive Einschätzung des theoretischen Besucherpotentials derjenigen Keywords, für die die eigenen Seiten optimiert wurden, möglich. Natürlich unter der Voraussetzung, dass man in der Lage ist, den erreichbaren Anteil an diesem Gesamtvolumen realistisch einzuschätzen 😉

20.06.2008

Puh... es ist soweit: In einem separaten Blog ist jetzt ein "erster Grundstock" an Tipps zur Suchmaschinenoptimierung zu finden. Unter der mehr oder weniger sinnreichen Adresse www.suchmaschinenland.de wird die Tippsammlung stetig erweitert und richtet sich hauptsächlich an Webmaster, die Suchmaschinenoptimierung selber machen "müssen"... oder wollen. Der Fokus liegt daher vor allem auf der Vermittlung der Arbeitsweise von Suchmaschinen und die daraus abzuleitenden Handlungsvorschläge zur Gestaltung der eigenen Seiten. Sprich: es handelt (derzeit) hauptsächlich von OnPage-Optimierung. Das Kapitel "Linkaufbau" ist aber ein Bereich, der in den nächsten Wochen und Monaten noch ausgebaut werden muss und wird, so dass auch OffPage-Optimierung zumindest im Ansatz "abgedeckt" wird. Auch die anderen Beiträge werden sicher noch die eine oder andere Erweiterung, redaktionelle Änderung und sonstige Korrekturen erfahren sowie durch neue Artikel ergänzt werden.

Einige weitere Themen stehen schon fest für die nächsten Wochen im Kalender. Jetzt habe ich aber erstmal das Problem zu lösen, dass sich mir vor lauter Suchmaschinen-Optimierungstipps-Tipperrei die Fingerkuppen ablösen. Nach einer merklichen Besserung dieses Zustands wird es weitere Beiträge zur Suchmaschinenoptimierung dort geben, die die bereits existierenden und noch ausstehenden Tipps zur Usability von Webseiten unter www.usability-tipps.de laufend ergänzen werden.

11.06.2008

Die Antwort der Betreiber von moli.com würde ganz sicher "ja, natürlich" ausfallen. Und nun geht das social-network-video-lokale-suche-chat-forum-bewertungs-foto-community-blog-Portal auch in Deutschland bald an den Start. Wer beim Test unter de.moli.com mitmachen will, muss allerdings ganz getreu dem "vente-privee-Prinzip" eine Einladung haben oder schon drin sein. Hat mal jemand einen Code für mich?

Ich kann es nämlich kaum erwarten, all die Dinge, die man auch jetzt schon problemlos auf thematisch etwas fokussierteren Portalen erledigen kann, nun dem künftigen Monopolisten (ja sicher!) zu überlassen, der sicher bald xing, blogger, youtube, suchen.de, studivz & Co. unnötig machen wird. Ganz bestimmt! Und schon morgen wird noch ebay, mymuesli und google maps nachgebaut; anschließend beginnt die Verdrängung heute noch vollkommen überflüssiger und nicht gleich in das "alles-was-man-im-Web-2.0-so-machen-kann" - Portal implementierter Suchmaschinen. Warum kann ich da eigentlich noch keine Texte schreiben und Tabellenkalkulation machen - oder habe ich es nur in der übersichtlichen (US-)Oberfläche nicht gefunden?

Mal ganz im Ernst: Wer braucht´s und was ist drin, was es nicht schon gibt? Sind wirklich schon alle Web 2.0 - Ideen umgesetzt, das Potential ausgeschöpft, der Käse gegessen? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen...

26.05.2008

Eigentlich nur aus schlechtem Gewissen, weil ich nach meiner anfänglichen Begeisterung für Delphi for PHP schnell wieder das Interesse verloren habe (das liegt aber weniger am Produkt, sondern an meinen konkreten Anforderungen), habe ich mir mal das Update 2.0 angesehen - erst online (Onkel Nick zeigt die Neuerungen als Video [verstorbener Link entfernt]) und dann anhand des "lebenden" Objekts. Nachdem ich wohl als letzter gemerkt habe, dass das Framework hinter der "PHP VCL" schon lange vor Delphi for PHP als Framework des Herstellers Quadram verfügbar war, habe ich hauptsächlich mit Erweiterungen und Verbesserungen der Komponentenbibliothek gerechnet. Es ist aber doch noch ein wenig mehr als das in die 2.0 gekommen:
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04.05.2008

Wenn ich kleine Programmänderungen auf freundliche Anfrage hin mache, dann fast immer mit einem Lächeln...ich kenne allerdings verschiedene Arten des Lächelns.

Möge dieser Satz von demjenigen gefunden werden, an den er gerichtet ist...

MB

03.05.2008

Unglaublich! Wer schon mal zehn Runden ohne Blechschaden wegen einer verlorenen und absolut überflüssigen Mistwette um den Place Charles de... (nee, so alt bin ich dann doch nicht)... Place de l'Étoile drehen musste - mit dem eigenen Fahrzeug selbstredend - weiß ziemlich genau, wie täglicher Umgang in französischem Straßenverkehr so aussieht.

Heute hatte ich die Freude, auch beim internationalen Vergleich auf der Spielkonsole festzustellen, dass es bei Mario Kart gegen Franzosen weitaus mehr als nur zweier schneller Räder bedarf, um im Rennen zu bestehen. Ich empfehle viel Gewicht und gutes Handling; für einige Strecken ist der Offroader allerdings zu träge. :-¦

MB

  

29.04.2008

Ob man nun die Anschaffung eines eeePC sinnvoll findet oder nicht: Auf jeden Fall lohnt es sich, die doch sehr spartanische Oberfläche des eeePC gegen einen vollständigen Desktop auszutauschen. Auch aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit ist der "Easy-Desktop" zwar praktisch für Einsteiger, aber unnötig schwerfällig und wenig anpassbar gestaltet, so dass trotz der "Aufgeräumtheit" jede Menge Icons übrig sind, die man eigentlich nicht braucht. Weiterlesen... »

29.04.2008

Dank zahlloser Netzlaufwerke bleibt der Rechner gern mal stumm, wenn man einen USB-Stick anschließt. Dann hilft nur der Umweg über die Datenträgerverwaltung und die Zuweisung eines noch freien Laufwerksbuchstabens. Kontextmenü Arbeitsplatz -> Verwalten ist ein Weg, aber er nervt. Kürzer als die Eingabe von

diskmgmt.msc

geht es allerdings wohl kaum. Und weil ich mir einfach nicht merken kann, ob es diskmgmt, dskmgmt oder was auch immer war, existiert nun dieser Blogeintrag 😉

MB

28.04.2008

Der eeePC hat mich erwischt. Schon zu AT-Zeiten konnte ich mich für "tragbare" Rechner begeistern und arbeite heute gern ausschließlich auf Notebooks; zur Not auch an der Dockingstation.

Wer aber keinen dauernd eingeschalteten Rechner daheim rumstehen hat, nur weil es die Flatrate erlaubt und man ja zweimal im Jahr ein Werbefax bekommt, wird schnell webfaul, wenn man nur mal schnell was nachsehen, googlen, zeigen oder die Mails abrufen will. Und schon erscheint die Investition der 300,-- für den eee ganz sinnvoll, denn der ist wirklich ruckzuck unter dem Tisch hervorgeholt, in weniger als 15 Sekunden einsatzbereit und dank aktiviertem mehr oder weniger kompletten KDE Desktop auch sehr viel einfacher mit dem Router daheim oder im Büro verbunden als in der abgespeckten Standardausführung der Bedienoberfläche. Firefox freut sich über die ganzen sinnvollen Erweiterungen, die man unter Windows so lieb gewonnen hat, Opera und Konqueror zeigen Seiten allerdings ebenso gewöhnungsbedürftig in 800 x 480 Pixeln von einer etwas anderen Perspektive... aber man gewöhnt sich schnell daran. Instant Messages verschickt Pidgin, Mails verwaltet Thunderbird ohne Einarbeitung und dank OpenOffice kann auch mal die eine oder andere kleine Ergänzung eines Textes oder einer Tabelle erledigt werden, ohne Vista minutenlang beim Starten zusehen zu müssen. Selbst ein kleiner Blogbeitrag ist flugs auf der etwas fizzeligen Tastatur geschrieben, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat (einen festen Stand des Gerätes unbedingt vorausgesetzt)... hier ist der Beweis 😉

Wer sich bisher vom recht kleinen Display hat abschrecken lassen, der kann ja recht bald auf den Nachfolger des 4G zurückgreifen, der fast zwei Zoll mehr Display im gleichen Gehäuse  mitbringt und knapp 400,-- kosten soll. Windows XP auf einem solchen Rechner braucht aber nicht mal ein eingefleischter Redmonder Fensterputzer wie ich... dafür ist ein "normalgroßes" Notebook der unteren Preisklasse nicht nur besser geeignet (bei inzwischen fast gleichen Kosten, wenn man die Windows Lizenz abrechnet), sondern der eeePC mit XP ist auch irgendwie ein guter Witz mit versauter Pointe. Mehr als in der ein wenig aufgemotzten Standardausrüstung des eee braucht es eigentlich nicht, wenn man damit nichts machen will, wofür das Gerät eigentlich nicht gedacht ist. Unglaubliche Anwendungsgebiete muss man für einen so praktischen Helfer eigentlich nicht erfinden, selbst wenn man sich als ehemaliger Besitzer eines ZX81 eine Menge einfallen lassen kann 😉

MB

25.04.2008

Yahoo und Google verfolgen beide neben vielen anderen Projekten derzeit ein recht ähnliches Ziel, nämlich die Liste der Suchtreffer durch Daten von Drittanbietern anzureichern. Dabei gibt es bei beiden Suchmaschinen durchaus Unterschiede; z. B. bei der Aufmerksamkeit, die die (nicht der Öffentlichkeit zugänglichen) Projekte erregen, der Dauer... und möglicherweise auch den potentiellen Auswirkungen.
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18.04.2008

Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, warum sich Streifenmuster aller Art und Komplexität im Web 2.x breitgemacht haben, aber nach einer gewissen Zeit bekommt man einfach Bock drauf. Dank StripeMania ist das ja auch kein großes Problem...

Also trägt markus-baersch.de nun auch dezente Querstreifen. Die machen aber die Seite kaum schlanker, nur wirkt das ganze Bild nun etwas plastischer, aber man kann sich auch sicher eine Menge einbilden, wenn man nur lange genug drauf schaut. Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich es selbst wieder leid bin - oder es im Web 3.0 dann lieber Karomuster, Tribals oder Vollbildvideos sein müssen, die eine hippe Seite zu hinterlegen haben 😉

11.04.2008

Die in den "Downloads" bereitgestellte kostenlose Vorlage für eine Anforderungsliste zum Sammeln aller Anforderungen an ein Projekt wurde heute mit einer neuen Fassung aktualisiert. Hierin sind folgende Änderungen enthalten:

  • Die bedingte Formatierung weist für den Nutzen nun nicht mehr rot für "Hoch" und grün für "Niedrig" (analog zur Spalte für die Kosten) aus, sondern praxisgerechter in umgekehrter Form, so dass die Einschätzung eines Eintrags anhand der Farbgebung leichter fällt.
  • Die Spalte für die Priorität verwendet nun andere Farben als die beiden anderen formatierten Spalten, so dass "hoch", "mittel" und "niedrig" durch unterschiedlich "warme" Pastelltöne visualisiert werden.
  • Einigen der Spalten fehle die Definition zur automatischen Anpassung der Zeilenhöhe, so dass längere Beschreibungen im Ausdruck abgeschnitten wurden, wenn man die Zeilenhöge nicht manuell angepaßt hat.
  • Die Vergleichwerte "hoch, mittel, niedrig" für die bedingte Formatierung sind nun direkt in die Formatierungsanweisungen übernommen worden und stehen nicht mehr in separaten Zellen, so dass diese für einen Ausdruck nicht mehr beibehalten werden müssen, sondern aus dem Dokument entfernt werden können.

Der Dateiname und Downloadlink sind unverändert; hier geht´s direkt zum Download der Vorlage "Anforderungsliste"

10.04.2008

Wenn man ein Wort so oft falsch schreibt, dass es schon den Kollegen auffällt, dann ist das schon ausßergewöhnlich. Meine Finger zum Besipiel (:)) wollen das Wort "Beispiel" immer falsch schreiben und vertauschen das "i" und "s", so dass bei etwa 80% beim ersten Mal grundsätzlich ein "Besipiel" dabei raus kommt. Keine Ahnung, wie oft ich pro Woche (man benötigt es glückerlicherweise nicht ganz so oft) aus "Besipiel" wieder ein "Besispiel" machen muss. Eigenartig. Oder vielleicht doch nicht?

Da Google mein Freund ist, hat Google mich in den Arm genommen und getröstet. "Mach Dir nichts draus, mein Junge. Das passiert vielen Menschen, die die gleiche Sprache sprechen wie Du. Und sie stellen massenhaft dieser "Besipiel"-Fehler ins Internet. Hier, schau mal...:"

Besipiel bei Google

... da fühlte ich mich doch gleich ein wenig besser 😉

MB

09.04.2008

Apple´s Browser Safari ist in der neuen Version 3.1 auch für XP und Vista eine Alternative zum IE, die einige Vorteile zu bieten hat. Obwohl sich in Deutschland eine gewisse Internet-Explorer-Müdigkeit breit zu machen scheint, beschert dieser Glücksfall mehr oder weniger ausschließlich dem Firefox (nicht, dass er es nicht verdient hätte) neue Nutzer. Opera oder gar Safari und andere Browser haben zumindest hier zu Lande nicht viel davon.

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