Wenn die Arbeit zur Nebensache wird...
... ist hier neuerdings fast immer "Jamlegend" im Spiel. Und wer sich zu oft verspielt, bekommt gleich eine passende Eselsmütze in JamLegend-Edition aufgesetzt 😉

... ist hier neuerdings fast immer "Jamlegend" im Spiel. Und wer sich zu oft verspielt, bekommt gleich eine passende Eselsmütze in JamLegend-Edition aufgesetzt 😉

Ich habe schon lange nicht mehr auf dem Weg vom Büro zum Parkhaus laut gelacht. Sieht auch doof aus, wenn man allein durch die Stadt rennt und plötzlich anfängt, sich aus heiterem Himmel laut zu beömmeln. Leider ließ sich das heute nicht ganz vermeiden. Warum? Ganz einfach: Ich verkürze mir den Weg gern mit Hörbüchern oder Podcasts. Leider kommt man nicht immer dazu, alles zeitnah zu hören; z. B. weil Hörbücher epischen Ausmaßes die Podcasts zeitweise ausstechen. Daher konnte ich mir - leider - heute erst die Folge vom 2.12. der "Webmasters on the Roof" mit dem schönen Titel "Google Örs" anhören. Und schon ist eigentlich genug zum Lachanfall gesagt, oder? Hallo, jemand zuhause? Google Örs statt Google Earth??? Ich wollte einfach nicht glauben, dass eine messbare Anzahl von [ *+~!$"!snipp!] sowas ernsthaft in die Browserzeile eingibt oder gar absichtlich Suchmaschinen damit belästigt. Aber klar doch: Das Google Keyword Tool hat mich eines Besseren belehrt. Egal, ob man den Zahlen nun trauen mag oder nicht. Aber über 200 "navigatorische" Anfragen in der einen oder anderen Art und gar 1900 Mal google örs + ca. 600 google ors im Monat? Ernsthaft? Das ist schooon klasse 😉
Ein Blick in die Synonyme machts aber noch viel schlimmer. gogle örs, goggle örs und googel örs. Genau wie google ör. Mein lieber Schwan. Aber google ehart mit knapp 18.000 Suchanfragen / Monat ist schon fast die Überlegung wert, sich künftig als der "Google Ehart" vorzustellen und als Entschuldigung vorzubringen, die Eltern seien damals auf dem Standesamt halt besoffen gewesen ;-). Der Sieger nach (blödsinnigen) Anfragen - übrigens gefolgt von google imagens - ist... google erth (über 40.000!!!). Nicht zu verwechseln mit google berth. Oder google ernieh. Mannomann, gleich nochmal der liebe Schwan!
Leider nach Punkten mit nur ca. 600 Anfragen pro Monat total abgeschlagen, aber ungeachtet dessen mein persönlicher Favorit: google mops. Danach habe ich mich einfach nicht mehr getraut weiterzusuchen...
Klar, fast jede Figur aus den Muppets hat ihren eigenen Fanclub... und einige haben so richtig Karriere gemacht. Einige haben besonders viele Anhänger bekommen - egal, dass man sie eher selten zu Gesicht bekommen hat. Mir hatte es (warum auch immer) der bekloppte Assistent von Dr. Bunsenbrenner angetan. Ob der nun Beaker oder Beeker heißt (keine Ahnung): für mich das heimliche Highlight. Mit fortschritendem Alter sieht man die Muppets zugegebenermaßen eher selten, also muss man schon einen youtube-Retro-Anfall bekommen, um auf Videos wie dieses zu stoßen. Viel Spaß (Ton an)!
Was? Gonzo ist ja viel cooler? OK, dann schau doch das hier.
OK, es ist vielleicht nicht wirklich ein 100% Ersatz und macht je nach Tastatur nur bedingt Spaß, aber es ist ein Anfang! JamLegend läßt Guitar-Hero-ähnliche Gefühle aufkommen, bietet unterschiedliche Modi und vor allem einen ordentlichen Kollegenbattle 😉 Wer mag, kann auch lieber Drums spielen, was zwar einfacher, aber auch etwas öder ist.
Mir persönlich gefällt es aber weitaus besser als Super Crazy Guitar III. Da kann man zwar auch ganz toll ganz viele Knöppe drücken (und muss das auch), aber mir ist es ein Rätsel, was das mit dem Vorbild zu tun haben soll. Mir mag da kein GH-Feeling aufkommen; zumal man bei Jamlegend die Tastatur auch prima quer von dem Körper halten und per ENTER anschlagen kann (wenn keiner zusieht zumindest ;))
Beweis:

Das es für einen Online-Shop keine gute Idee ist, den Benutzer zu verwirren oder vorhersehbare Fragen nicht direkt im Prozess oder zumindest einem gut verlinkten und befüllten FAQ zu beantworten, ist mehr als eine Binsenweisheit. Jeder Shopbetreiber, der sich mit ernsthaft mit der Verbesserung der Usability (und hoffentlich damit auch der Conversions) auseinandersetzt, findet im Verlauf seiner Bemühungen Stolpersteine... oder er lässt diese im Rahmen einer extern durchgeführten Usability-Analyse finden.
Dass nicht nur Produktdetailseiten, der Warenkorb und der Abschlussprozess im Web dazu gehören, wurde mir heute mehr oder weniger als "Opfer" einer extrem unklaren Formulierung eines Shops wieder schmerzlich bewusst. Es gibt auch viele Möglichkeiten, im dem Prozess folgenden - oder wie im Fall von Registrierungsbestätigungen etc. auch den Einkauf begleitenden - Mailverkehr unnötige Fragen aufzuwerfen. Dies geschieht in der Regel durch:
Da bin ich doch nach vielen Jahren Siemens und ein paar kurzen Ausflügen über Motorola und Sony dann doch noch zu Nokia gekommen. Das E71 ist einfach die beste Wahl, wenn man kein iPhone nebst 20 Reserveakkus mit sich rumscheppen will. Funktionen, Laufzeit, WLAN, Tastatur: Alles geil 😉 Und zwar so sehr, dass ich gleich mittels Opera Mini drüber bloggen mußte. Momentan bei Amazon besonders günstig zu bekommen (btw)
Usability, speziell Web-Usability ist ja nun mal beruflich in gewisser Weise mein Thema, wenngleich weder dieses Blog (ja, ich nenne es das Blog und nicht der Blog und wer wissen will, warum, bekommt die Antwort hier) und auch die eigene Site nicht wirklich als Aushängeschild geeignet sind. Wenn ich aber nebenbei auf dem Notebook meiner Frau per Seitenblick sehe, was man sich in so vielen Web 2.0-Communities so alles gefallen lassen muss, kann ich manchmal nicht anders. Wozu soll es gut sein, wenn die voreingestellte Schrift mehr oder weniger jeden Besucher - selbst denjenigen, der über ein durchschnittlich gutes Sehvermögen verfügt - zum Zoomen zwingt, wenn man sich keine Kopfschmerzen bei längerem Verweilen einfangen will? Ein aktuelles Beispiel mußte ich umgehend (wenn auch nicht unter eigenem Namen) kommentieren - das ist ja schließlich der Sinn und Zweck des Mitmach-Webs 😉
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Das hätte ich wirklich nicht erwartet, als ich im Februar 2007 damit begonnen hatte, meine bis dahin eher stiefmütterlich behandelte Website umzugestalten und in diesem Zusammenhang kostenlose Muster für Projektmanagement-Dokumente wie Lastenheft, Pflichtenheft & Co. anzubieten. Sicherlich sind 75.000 Downloads nicht die Welt und andere Dinge werden weitaus häufiger heruntergeladen - selbst an einem einzigen Tag. Dennoch ist der nun herrschende rege Besucherverkehr mehr, als ich im Sinn hatte. Zugegeben: Die Vorlagen sind natürlich ein Magnet, der in einem zweiten Schritt auch dazu geeignet sein kann, Geschäft zu generieren (und das hat ja auch in einigen Fällen durchaus funktioniert). Trotzdem steckt eine Menge initialer Arbeit in der Anlage und Gestaltung aller Vorlagen, die auch demjenigen zur Verfügung stehen, der keine Beratung, Schulung oder sonstwas zusätzlich braucht. Und so ich freue mich immer, wenn ein wenig Dank zurückkommt. Stellvertretend für das durchweg positive Feedback, das ich über das Kontaktformular bekommen habe, soll hier zum "kleinen Jubiläum" eine "Kundenstimme" zu Wort kommen:
Der enorme Vorteil des Visual Studio beim Debugging von JavaScript ist die Tatsache, dass (fast) alle Unterschiede, die man sonst zwischen dem Debuggen von "echten" Anwendungen und (clientseitigen) Scripten kennt, in dieser Lösung ausradiert werden. Man muss sich allerdings mit der Einschränkung begnügen, dass sich der Debugcomfort auf den Internet-Explorer beschränkt und andere Browser hiermit nicht verwendet werden können.
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Wenn beim Import in das Subversion-Repository ständig Dateien hochgeladen werden, die lt. "global ignore pattern" in den Einstellungen des Tortoise doch eigentlich ausgelassen werden sollten, dann liegt das mit ca. 0.1% Wahrscheinlichkeit daran, dass Tortoise etwas falsch gemacht hat. Der Rest der Wahrscheinlichkeit verteilt sich in mir unbekannten Anteilen auf mehrere Varianten, die aber immer darauf hinauslaufen, dass das Muster ganz einfach "falsch" definiert wurde. Leerzeichen als Trenner sind ungewöhnlich, die Notation beim Ausschließen ganzer Ordner ebenso (für Windows-Menschen wie mich jedenfalls). Und so passiert eben mitunter nicht das, was man erwartet hat - sondern nur das, was auch wirklich definiert wurde.
In meinem Fall war es ganz einfach der Umstand, dass groß- und kleingeschriebene Extensions hier eben nicht dasselbe bedeuten. Das hätte einige Stunden Frust verhindern können. Merke: *.dcu *.dcp *.ddp *.mb *.db *.y?? *.x?? ist nicht gleich *.DCU *.DCP *.DDP *.MB *.DB *.Y?? *.X??.
Na toll - ein JavaScript, das auf anderen Seiten bereits eingebunden ist und dort einwandfrei funktioniert, versagt auf einer neuen Site plötzlich - und dann ausgerechnet und ausschließlich im Internet-Explorer. Während man in Firefox und anderen Browsern mit dem Script keine Probleme hat, will der IE einfach nicht tun, was man von ihm verlangt und zeigt nach einem Klick auf das dezente "Fehler auf der Seite" in der Statusleiste und "Details anzeigen >>" die hilfreiche Meldung "Unbekannter Laufzeitfehler". Mit einigen genervten alert()-Versuchen und / oder einem ordentlichen Debugger, der auch im IE den Comfort eines Dragonfly oder der zahlreichen Debugger für Firefox bietet, findet man endlich die korrekte Zeile, die "irgendwo in der Nähe" der angegebenen Zeilennummer der IE-Fehlermeldung liegt und wo irgendwo eine Anweisung nach dem Muster
irgendwas.innerHTML = "sonstwas";
Es gibt ein hilfreiches Werkzeug zum Zurücksetzen eines vergessenen Passworts für Windows Vista. Während eine Anmeldung mit dem unter XP bewährten ERD-Commander unter Vista scheitert, hilft der Offline NT Password & Registry Editor als Boot-CD, USB-Stick oder zur Not sogar Diskette auch beim XP-Nachfolger - selbst bei Vista 64 Bit.
Ich habe zwar normalerweise kein Interesse am Hacken von Passwörtern, aber in diesem Fall war es der nicht nur potentiell (Dank CCC weiß es ja nun auch jeder) unsichere, sondern auch viel zu bequeme Fingerprint-Sensor, der dafür gesorgt hat, dass ich das nie zur Eingabe gebrauchte Passwort einfach vergessen hatte. Dumm nur, wenn man auf einem eingeschränkten Account dann Software installieren oder aktualiseren will, denn da hilft der Fingerabdruck leider nichts. Mit der auf Linux basierenden Live-CD ist das Zurückstellen des Passworts (ich habe mich an die Empfehlung gehalten und das vegessene Vista-Passwort nur auf ein leeres Kennwort zurückgesetzt) schnell erledigt. Die Hinweise des grafikfreien und schnell gebooteten Helfers sind zwar in englischer Sprache, die Auswahl der richtigen Partition und der gewünschten Funktionen zum Zurücksetzen des Passworts sind aber dennoch dank der meist schon richtig vorgewählten Optionen einfach. Wer das Encrypted File System einsetzt und mit dem Tool eine verschlüsselte Partition bearbeiten will, muss aber leider die Finger von dieser Lösung lassen, denn die verschüsselten Informationen bleiben auch nach dem Vorgang leider unzugänglich. Funktioniert aber ansonsten angeblich auch prima bei vergessenem Windows-Kennwort für andere Windows-Versionen:
Übrigens: Wer bei Vista einen Benutzer mit Administratorrechten angelegt und nun das Kennwort vergessen hat, sollte möglicherweise erst einmal versuchen, im abgesicherten Modus zu starten und sich dann als Administrator anzumelden - recht oft ist dieser Account noch seit der Installation unverändert und hat gar kein Kennwort, so dass die Anmeldung am System noch gelingt und auch ohne irgendwelche Hilfsmittel ein neues Kennwort für den ausgesperrten Benutzer erzeugt werden kann. 😉
Das Thema "Keyword-Recherche" dreht sich normalerweise eher darum, passende und vielversprechende Suchbegriffe für eigene Webseiten zu finden, zumindest wenn es um SEO geht. Oft wird dabei neben anderen Werkzeugen das Keyword-Tool von Google eingesetzt, welches "eigentlich" einen ganz anderen Sinn hat und der Findung von treffenden Begriffen für eigene AdWords-Kampagnen dienen soll. Speziell für diesen Zweck - also Keywords zu finden, die zum eigenen Angebot passen und ein entsprechendes Potential für die Anzeigenschaltung bergen - steht AdWords-Nutzern im englischsprachigen Raum nun bereits ein weiteres Werkzeug zur Seite, welches sicher auch bald für die hiesigen Konten benutzt werden kann: Das Search Based Keyword Tool.
Praktischerweise ist es aber nicht an die Verwendung eines AdWords-Kontos gebunden, sondern kann auch mit einem "normalen" Google-Konto verwendet werden. Unter der Adresse http://www.google.com/sktool konnte (heute nur noch in einem aktiven Ads Konto möglich) daher jeder schon mal einen Blick reinwerfen und sehen, welche Seiten Google als passend zu welchen Begriffen einstuft - mehr oder weniger also eine Erfolgskontrolle der eigenen Bemühungen und eine Übersicht über das Potential, das in einzelnen Begriffen steckt, denn auch das monatliche Suchvolumen wird je Begriff / Phrase angezeigt (nebst Wettbewerbsdichte und Gebotsvorschlag; bezogen auf AdWords).
In Verbindung mit einem AdWords-Account werden hierüber wohl später nur noch Begriffe gezeigt, die nicht bereits beworben werden, so dass man das "ungenutzte Potential" an weiteren Begriffen für weitere Kampagnen einfach aufdecken kann. Die Intention (seitens Google) dahinter liegt also auf der Hand, dennoch finde ich auch diese Art der Keywordrecherche nicht unpraktisch; zumindest als Ergänzung.
Das Thema "Klickbetrug" ist zwar nicht ganz neu, hat aber durch Clickjacking (Infos dazu am Ende des verlinkten Beitrags zu Klickbetrug) aktuell ein neues Hoch erfahren. Und auch Spam ist nichts neues und begenet uns in der täglichen Arbeit in der Agentur auch im Zusammenhang mit gefälschten Google AdWords-E-Mails. Was sich aber letztens in mein Postfach geschlichen hat, war mir in dieser Form doch neu:
Die empfangene Mail war zwar weder besonders geschickt übersetzt, noch besonders professionell formatiert, aber das man den Leser dadurch zum Klick auf einen Link bewegen will, indem man diesen wie einen "besuchten Link" aussehen läßt, habe ich glaube ich noch nicht gesehen.

Dabei ist die Idee ja ganz einfach: Der Link wird so eingefärbt, wie er auch in den meisten Mailprogrammen aussehen würde, wäre die verlinkte Seite bereits in der Historie des Browsers vorhanden ("visited link"). Wer mißtraut schon einer Seite, die er offenkundig bereits selbst besucht hat? Schaden ist schließlich offenbar keiner entstanden. Fast wäre ich aus reiner Neugier dem Link gefolgt um herauszufinden, welche Seite denn wohl dahinter stecken könnte. Fast... Warum ich das überhaupt extra erwähne? Weil ich nicht umhin komme, die total simple Methode zu bewundern, mit der ein recht komplexer Entscheidungsprozess subtil in die vom Angreifer gewünschte Richtung gelenkt wird. Und das sicher weitaus erfolgreicher als mit manch anderem und viel komplizierteren Trick.
Eine meiner absoluten "Lieblingsnebenfiguren" in Zeichentrickfilmen, die nicht nur für Kinder gemacht sind (und ich bin da nicht wählerisch und zähle auch das Königreich für ein Lama und so ein Zeugs dazu) ist trotz des extrem kurzen Auftritts (Sorry, das Wortspiel konnte ich mir nicht verkneifen) Ivan, der arme zertretene Feuerseeigel, der den Helden der Geschichte nach seinem üblen ersten Wettbewerbslauf lahmgelegt hat... nicht ohne selbst ein paar Blessuren davon zu tragen.
Hier der Link zum Video in der deutschen Fassung. Weil ich die Szene so liebe, habe ich sie mir gleich noch im Original rausgesucht, wenngleich gerade der Dialekt der Übersetzung dazu angetan ist, meine Tochter ungeachtet zahlloser Wiederholungen nachhaltig in möglichst naturgetreuer Parodie auf das Köstlichste zu amüsieren. Will meinen: Die Kleine schmeißt sich regelrecht weg; jedesmal wenn ich die Szene nachspreche.
Der eigentliche Grund für diesen Beitrag ist zwar, dass ich mir die Syntax zum Anspringen einer bestimmten Stelle in einem Youtube-Video nachschlagbar merken wollte (http://www.youtube.com/watch?v=abcDe12fGhi#t=xmyys), das soll aber nicht heißen, dass hier in Zukunft nicht doch noch die eine oder andere Szene aus anderen Filmen verlinkt werden könnte 😉