Markus Baersch

Analytics · Beratung · Lösungen

30.12.2008

Usability, speziell Web-Usability ist ja nun mal beruflich in gewisser Weise mein Thema, wenngleich weder dieses Blog (ja, ich nenne es das Blog und nicht der Blog und wer wissen will, warum, bekommt die Antwort hier) und auch die eigene Site nicht wirklich als Aushängeschild geeignet sind. Wenn ich aber nebenbei auf dem Notebook meiner Frau per Seitenblick sehe, was man sich in so vielen Web 2.0-Communities so alles gefallen lassen muss, kann ich manchmal nicht anders. Wozu soll es gut sein, wenn die voreingestellte Schrift mehr oder weniger jeden Besucher - selbst denjenigen, der über ein durchschnittlich gutes Sehvermögen verfügt - zum Zoomen zwingt, wenn man sich keine Kopfschmerzen bei längerem Verweilen einfangen will? Ein aktuelles Beispiel mußte ich umgehend (wenn auch nicht unter eigenem Namen) kommentieren - das ist ja schließlich der Sinn und Zweck des Mitmach-Webs 😉
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Das hätte ich wirklich nicht erwartet, als ich im Februar 2007 damit begonnen hatte, meine bis dahin eher stiefmütterlich behandelte Website umzugestalten und in diesem Zusammenhang kostenlose Muster für Projektmanagement-Dokumente wie Lastenheft, Pflichtenheft & Co. anzubieten. Sicherlich sind 75.000 Downloads nicht die Welt und andere Dinge werden weitaus häufiger heruntergeladen - selbst an einem einzigen Tag. Dennoch ist der nun herrschende rege Besucherverkehr mehr, als ich im Sinn hatte. Zugegeben: Die Vorlagen sind natürlich ein Magnet, der in einem zweiten Schritt auch dazu geeignet sein kann, Geschäft zu generieren (und das hat ja auch in einigen Fällen durchaus funktioniert). Trotzdem steckt eine Menge initialer Arbeit in der Anlage und Gestaltung aller Vorlagen, die auch demjenigen zur Verfügung stehen, der keine Beratung, Schulung oder sonstwas zusätzlich braucht. Und so ich freue mich immer, wenn ein wenig Dank zurückkommt. Stellvertretend für das durchweg positive Feedback, das ich über das Kontaktformular bekommen habe, soll hier zum "kleinen Jubiläum" eine "Kundenstimme" zu Wort kommen:

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21.12.2008

Der enorme Vorteil des Visual Studio beim Debugging von JavaScript ist die Tatsache, dass (fast) alle Unterschiede, die man sonst zwischen dem Debuggen von "echten" Anwendungen und (clientseitigen) Scripten kennt, in dieser Lösung ausradiert werden. Man muss sich allerdings mit der Einschränkung begnügen, dass sich der Debugcomfort auf den Internet-Explorer beschränkt und andere Browser hiermit nicht verwendet werden können.
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20.12.2008

Wenn beim Import in das Subversion-Repository ständig Dateien hochgeladen werden, die lt. "global ignore pattern" in den Einstellungen des Tortoise doch eigentlich ausgelassen werden sollten, dann liegt das mit ca. 0.1% Wahrscheinlichkeit daran, dass Tortoise etwas falsch gemacht hat. Der Rest der Wahrscheinlichkeit verteilt sich in mir unbekannten Anteilen auf mehrere Varianten, die aber immer darauf hinauslaufen, dass das Muster ganz einfach "falsch" definiert wurde. Leerzeichen als Trenner sind ungewöhnlich, die Notation beim Ausschließen ganzer Ordner ebenso (für Windows-Menschen wie mich jedenfalls). Und so passiert eben mitunter nicht das, was man erwartet hat - sondern nur das, was auch wirklich definiert wurde.

In meinem Fall war es ganz einfach der Umstand, dass groß- und kleingeschriebene Extensions hier eben nicht dasselbe bedeuten. Das hätte einige Stunden Frust verhindern können. Merke: *.dcu *.dcp *.ddp *.mb *.db *.y?? *.x?? ist nicht gleich *.DCU *.DCP *.DDP *.MB *.DB *.Y?? *.X??.


Na toll - ein JavaScript, das auf anderen Seiten bereits eingebunden ist und dort einwandfrei funktioniert, versagt auf einer neuen Site plötzlich - und dann ausgerechnet und ausschließlich im Internet-Explorer. Während man in Firefox und anderen Browsern mit dem Script keine Probleme hat, will der IE einfach nicht tun, was man von ihm verlangt und zeigt nach einem Klick auf das dezente "Fehler auf der Seite" in der Statusleiste und "Details anzeigen >>" die hilfreiche Meldung "Unbekannter Laufzeitfehler". Mit einigen genervten alert()-Versuchen und / oder einem ordentlichen Debugger, der auch im IE den Comfort eines Dragonfly oder der zahlreichen Debugger für Firefox bietet, findet man endlich die korrekte Zeile, die "irgendwo in der Nähe" der angegebenen Zeilennummer der IE-Fehlermeldung liegt und wo irgendwo eine Anweisung nach dem Muster

irgendwas.innerHTML = "sonstwas";

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11.12.2008

Es gibt ein hilfreiches Werkzeug zum Zurücksetzen eines vergessenen Passworts für Windows Vista. Während eine Anmeldung mit dem unter XP bewährten ERD-Commander unter Vista scheitert, hilft der Offline NT Password & Registry Editor als Boot-CD, USB-Stick oder zur Not sogar Diskette auch beim XP-Nachfolger - selbst bei Vista 64 Bit.

Ich habe zwar normalerweise kein Interesse am Hacken von Passwörtern, aber in diesem Fall war es der nicht nur potentiell (Dank CCC weiß es ja nun auch jeder) unsichere, sondern auch viel zu bequeme Fingerprint-Sensor, der dafür gesorgt hat, dass ich das nie zur Eingabe gebrauchte Passwort einfach vergessen hatte. Dumm nur, wenn man auf einem eingeschränkten Account dann Software installieren oder aktualiseren will, denn da hilft der Fingerabdruck leider nichts. Mit der auf Linux basierenden Live-CD ist das Zurückstellen des Passworts (ich habe mich an die Empfehlung gehalten und das vegessene Vista-Passwort nur auf ein leeres Kennwort zurückgesetzt) schnell erledigt. Die Hinweise des grafikfreien und schnell gebooteten Helfers sind zwar in englischer Sprache, die Auswahl der richtigen Partition und der gewünschten Funktionen zum Zurücksetzen des Passworts sind aber dennoch dank der meist schon richtig vorgewählten Optionen einfach. Wer das Encrypted File System einsetzt und mit dem Tool eine verschlüsselte Partition bearbeiten will, muss aber leider die Finger von dieser Lösung lassen, denn die verschüsselten Informationen bleiben auch nach dem Vorgang leider unzugänglich. Funktioniert aber ansonsten angeblich auch prima bei vergessenem Windows-Kennwort für andere Windows-Versionen:

  • NT 3.51
  • NT 4
  • Windows 2000
  • Windows XP
  • Windows Server 2003
  • Windows Vista 32 Bit
  • Windows Vista 64 Bit
  • Windows Server 2008 32 Bit
  • Windows Server 2008 64 Bit

Übrigens: Wer bei Vista einen Benutzer mit Administratorrechten angelegt und nun das Kennwort vergessen hat, sollte möglicherweise erst einmal versuchen, im abgesicherten Modus zu starten und sich dann als Administrator anzumelden - recht oft ist dieser Account noch seit der Installation unverändert und hat gar kein Kennwort, so dass die Anmeldung am System noch gelingt und auch ohne irgendwelche Hilfsmittel ein neues Kennwort für den ausgesperrten Benutzer erzeugt werden kann. 😉


09.12.2008

Das Thema "Keyword-Recherche" dreht sich normalerweise eher darum, passende und vielversprechende Suchbegriffe für eigene Webseiten zu finden, zumindest wenn es um SEO geht. Oft wird dabei neben anderen Werkzeugen das Keyword-Tool von Google eingesetzt, welches "eigentlich" einen ganz anderen Sinn hat und der Findung von treffenden Begriffen für eigene AdWords-Kampagnen dienen soll. Speziell für diesen Zweck - also Keywords zu finden, die zum eigenen Angebot passen und ein entsprechendes Potential für die Anzeigenschaltung bergen - steht AdWords-Nutzern im englischsprachigen Raum nun bereits ein weiteres Werkzeug zur Seite, welches sicher auch bald für die hiesigen Konten benutzt werden kann: Das Search Based Keyword Tool.

Praktischerweise ist es aber nicht an die Verwendung eines AdWords-Kontos gebunden, sondern kann auch mit einem "normalen" Google-Konto verwendet werden. Unter der Adresse http://www.google.com/sktool konnte (heute nur noch in einem aktiven Ads Konto möglich) daher jeder schon mal einen Blick reinwerfen und sehen, welche Seiten Google als passend zu welchen Begriffen einstuft - mehr oder weniger also eine Erfolgskontrolle der eigenen Bemühungen und eine Übersicht über das Potential, das in einzelnen Begriffen steckt, denn auch das monatliche Suchvolumen wird je Begriff / Phrase angezeigt (nebst Wettbewerbsdichte und Gebotsvorschlag; bezogen auf AdWords).

In Verbindung mit einem AdWords-Account werden hierüber wohl später nur noch Begriffe gezeigt, die nicht bereits beworben werden, so dass man das "ungenutzte Potential" an weiteren Begriffen für weitere Kampagnen einfach aufdecken kann. Die Intention (seitens Google) dahinter liegt also auf der Hand, dennoch finde ich auch diese Art der Keywordrecherche nicht unpraktisch; zumindest als Ergänzung.


02.12.2008

Das Thema "Klickbetrug" ist zwar nicht ganz neu, hat aber durch Clickjacking (Infos dazu am Ende des verlinkten Beitrags zu Klickbetrug) aktuell ein neues Hoch erfahren. Und auch Spam ist nichts neues und begenet uns in der täglichen Arbeit in der Agentur auch im Zusammenhang mit gefälschten Google AdWords-E-Mails. Was sich aber letztens in mein Postfach geschlichen hat, war mir in dieser Form doch neu:

Die empfangene Mail war zwar weder besonders geschickt übersetzt, noch besonders professionell formatiert, aber das man den Leser dadurch zum Klick auf einen Link bewegen will, indem man diesen wie einen "besuchten Link" aussehen läßt, habe ich glaube ich noch nicht gesehen.

Spam-Mail

Dabei ist die Idee ja ganz einfach: Der Link wird so eingefärbt, wie er auch in den meisten Mailprogrammen aussehen würde, wäre die verlinkte Seite bereits in der Historie des Browsers vorhanden ("visited link"). Wer mißtraut schon einer Seite, die er offenkundig bereits selbst besucht hat? Schaden ist schließlich offenbar keiner entstanden. Fast wäre ich aus reiner Neugier dem Link gefolgt um herauszufinden, welche Seite denn wohl dahinter stecken könnte. Fast... Warum ich das überhaupt extra erwähne? Weil ich nicht umhin komme, die total simple Methode zu bewundern, mit der ein recht komplexer Entscheidungsprozess subtil in die vom Angreifer gewünschte Richtung gelenkt wird. Und das sicher weitaus erfolgreicher als mit manch anderem und viel komplizierteren Trick.


01.12.2008

Eine meiner absoluten "Lieblingsnebenfiguren" in Zeichentrickfilmen, die nicht nur für Kinder gemacht sind (und ich bin da nicht wählerisch und zähle auch das Königreich für ein Lama und so ein Zeugs dazu) ist trotz des extrem kurzen Auftritts (Sorry, das Wortspiel konnte ich mir nicht verkneifen) Ivan, der arme zertretene Feuerseeigel, der den Helden der Geschichte nach seinem üblen ersten Wettbewerbslauf lahmgelegt hat... nicht ohne selbst ein paar Blessuren davon zu tragen.

Hier der Link zum Video in der deutschen Fassung. Weil ich die Szene so liebe, habe ich sie mir gleich noch im Original rausgesucht, wenngleich gerade der Dialekt der Übersetzung dazu angetan ist, meine Tochter ungeachtet zahlloser Wiederholungen nachhaltig in möglichst naturgetreuer Parodie auf das Köstlichste zu amüsieren. Will meinen: Die Kleine schmeißt sich regelrecht weg; jedesmal wenn ich die Szene nachspreche. 

Der eigentliche Grund für diesen Beitrag ist zwar, dass ich mir die Syntax zum Anspringen einer bestimmten Stelle in einem Youtube-Video nachschlagbar merken wollte (http://www.youtube.com/watch?v=abcDe12fGhi#t=xmyys), das soll aber nicht heißen, dass hier in Zukunft nicht doch noch die eine oder andere Szene aus anderen Filmen verlinkt werden könnte 😉


28.11.2008

Bald ist es möglicherweise auch bei uns soweit, dass sich alle Inhaber eines Google-Accounts die eigenen Suchergebnisse selbst sortieren können. Und auch nach Bewertungen zu den gefundenen Seiten muss man vielleicht künftig nicht mehr an anderer Stelle suchen, sondern findet bei Google gleich alles, was man sich nur wünscht. Google SearchWiki heißt das Zauberwort, welches bald auch uns beschert wird(?)

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26.11.2008

Bisher habe ich mich ja mit wenig zufrieden gegeben, wenn es um Bild-/Grafikbearbeitung online im Browser ging. Nun habe ich aber ein Tool gefunden, das den Vergleich mit installierter Dektop-Software nicht zu scheuen braucht. Unter http://www.splashup.com findet man eine Anwendung, die - im Vollbild ausgeführt - fast vergessen läßt, dass ein Browser im Spiel ist.

Es läßt sich zwar nicht alles, was man von einer installierten Anwendung her kennt, einfach nachbilden und so fehlt es z. B. zumeist am hilfreichen Cursor zur Anzeige des aktuellen Werkzeugs und auch das automstische Scrollen bei Markierungen über den sichtbaren Bildrand hinaus darf man nicht erwarten, aber der Funktionsumfang reicht für die meisten einfachen Aufgaben... und die komfortable und gefällige Oberfläche lädt ganz einfach zum Wiederkommen ein. Ich werd´s machen! Wo sonst kann man sogar mehrere Ebenen bearbeiten, Transparenzeffekte nutzen und problemlos beliebig drehen oder mal schnell einen Farbverlauf zeichnen... alles ohne lange Wartezeiten und direkt im Browser? Ausprobieren lohnt sich, zumal für die Nutztung keine Registrierung erforderlich ist.


25.11.2008

Ich habe da ein Bild, dass man mal aufmerksam mit dem Bild aus dem Beitrag "Sage-Website Version 2009 - Des Kaisers neue Kleider vergleichen sollte. Wie schnell doch so ein Model ausgetauscht werden kann, finde ich schon "diamanthart"...

Gesicht 2.0

Merke: Man kann also doch ganz schnell aus dem Web gelöscht werden, wenn es sein muss (Sandra Bullock hat das schon 1995 ganz genau gewusst). Was für ein ironischer Zufall, dass sich am 20.11 noch "das Original" als Bild für den Blogbeitrag einfangen ließ. Selbst bei archive.org oder Google´s Cache hätte man nun keine Chance mehr, denn die Bilder kommen immer vom Originalserver - oder gar nicht (letzter Besuch der besagten Seite von Google erfolge übrigens passenderweise auch am 20.11)

Merke hoch zwei: Irgend ein echter Fuchs scheint schon bei den Fotoshootings extrem vorausschauend dafür gesorgt zu haben, dass Person und Hemd zwar schnell austauschbar sind; die teure Krawatte und das Sakko aber Bestand haben, wenn es um GS-AUFTRAG geht. Wenn ich den Fummel auch bei irgendwelchen Fotos hätte tragen müssen - ich würde mir schon mal meine Gedanken machen...


22.11.2008

Wenn ich ein paar Stichworte zum Absegeln am vergangenen Wochenende geben sollte, wären das:

  • Glück gehabt (diese Woche wäre es wohl angesichts des Sturms Essig mit dem Auslaufen gewesen)
  • Wetter war OK
  • Wind war ausreichend
  • Bier war light

Also bis auf den Privatregen beim finalen Anleger alles wie immer. Das alles kann man aber auch viel einfacher mit einem Bild dokumentieren:

Absegeln 2008 


20.11.2008

Hallo Suchender: Wenn Google Dich auf der Suche nach einer Übersetzung freundlicherweise hier her gelenkt hat, dann soll Deine Suche hier nun enden.

"Situs vilate inisset ab ernit" =  "Sieht uss` wie Latein, iss` et aber nit!"

...oder auf "Rischtischdeutsch":

"Sieht aus wie Latein, ist es aber nicht".

Wo hast Du das denn gefunden? Was hast Du erwartet, was es bedeutet? Kommentar erwünscht.


Das muss man schon zugeben: Die neuen Seiten bei Sage sehen wirklich frisch aus. Prima auch, dass die total überflüssigen "Aufklappcontainer" der letzten Fassung nun Geschichte sind, konnte man deren Inhalte ohne JavaScript schließlich nur über den Quelltext erahnen, aber auf keinen Fall im Browser oder gar auf einem mobilen Gerät ohne JS zu lesen bekommen.

Das bedeutet zwar nicht, das man usability-technisch aus dem Schneider ist: Die Navigation der dritten Ebene ist immer noch nicht dazu geeignet, einem Besucher wirklich prominent mitzuteilen, dass es mehr als eine Seite je Produkt gibt (Tabs sind "Bäh"?) , aber dafür gibt sich Sage nun ein Gesicht. Um genau zu sein, gleich mehrere. Mein Lieblingsbeispiel schmückt GS-AUFTRAG: Da hat das markante Model auf dem Karton mit streigendem Preis immer mehr Kleider am Leib (also quasi eine "Anti-Peepshow").

RÜM-Auftrag

Merke: Sakko 200,-- Euro  (netto) ; Krawatte 950,-- Euro 😉


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