12.11.2013

Da es eine so schöne Tradition ist, will auch ich nun nach meinem Besuch beim SEO Karneval eine kurze Zusammenfassung meiner Eindrücke geben. So kurz, wie es in meinem Fall nur irgendwie geht 😉 Denn ich war zum ersten Mal bei der Veranstaltung dabei, die schon seit ein paar Jahren regelmäßig am 11.11. in Köln stattfindet. Eigentlich auch nur, weil ich das Ticket bei seo-united.de im Blog gewonnen hatte. So muss eben manchmal der Zufall helfen, denn es hat sich auf jeden Fall gelohnt!
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29.06.2013

Es hat ein wenig gedauert, bis ich überhaupt darauf aufmerksam gemacht wurde, aber nach dem "Zwangsupdate" meines Hostingpakets bei 1&1 hatte ich (nach kurzen Problemen, die ich mir per .htaccess-Anweisung eingefangen hatte) eigentlich gedacht, dass alles funktioniert.

Falsch: Sowohl das Tool zur Bereinigung von Seitenquellcode als auch das Kontaktformular hat leider nicht immer funktioniert. Je nach Nachricht bzw. umzuwandelndem Text gab es Störungen, die ich nun mit einiger Mühe auf "verschwundene" Variablenwerte zurückgeführt habe. Die Ursache: wer wie ich von htmlentities() oder htmlspecialchars() Gebrauch macht, sollte wissen, dass nun ein anderer Zeichensatz (natürlich utf-8) als Voreinstellung gilt und so wird durch die anderen - ebenso nicht gesetzten und mit neuen Defaults versehenen Optionen - schnell aus einem String ein Nichts. Leerzeichen an der falschen Stelle oder Umlaute sind typische Auslöser. Das Problem ist - einmal gefunden - aber schnell zu beheben, indem alle Aufrufe angepasst werden, um das bisherige Verhalten wiederherzustellen.

Aus...

htmlentities($txt);

... wird dazu...

htmlentities($txt, ENT_COMPAT,'ISO-8859-1', true);

... und schon ist das Problem vermutlich behoben. Wer also ähnliche Probleme hat, findet hoffentlich diesen Beitrag 😉

20.03.2013

Wer sich schon einmal mit mir zum Thema "testen mobiler Websites" unterhalten musste (:)), der kennt meine sehr geringe Begeisterung für Emulatoren. Nach meiner Erfahrung schlägt (leider) nichts den Test auf einem echten Gerät und bei den meisten Emulatoren im Web habe ich bisher schon nach wenigen Testkandidaten deutliche Unterschiede zwischen Simulation und Wirklichkeit gefunden. So kann man sich freilich einen ersten Eindruck verschaffen und sich dabei zeigende Probleme sind auch i. d. R. "realer" als eine vorgeblich fehlerfreie Darstellung, aber Sicherheit erhält man auf diese Weise nicht. Weiterlesen... »

11.02.2013

Nachdem in diesem Blog schon eine ganze Weile nichts mehr passiert ist und der letzte Beitrag das Aussterben von Yahoo! Webanalytics zum Thema hatte, finde ich als Wiedereinstieg den Überblick eines denkbaren Ersatzes als würdiges Thema.

Durch Zufall bin ich auf Yandex.Metrica gestoßen - dem "Google Analytics dieser anderen Suchmaschine". Und mein erster Eindruck lässt mich hoffen, dass hier eine echte Alternative zu Analytics lauert. Sicher nicht auf dem gleichen Stand - und leider auch nicht mit den gleichen Stärken und Besonderheiten von Yahoo! Webanalytics gesegnet -, aber dennoch ein interessanter Kandidat.

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11.01.2013

Thank God It´s Friday - Aber leider scheiße kalt! Musste mal gesagt werden...

Hallo Gräfi: Wenn Du diesen Eintrag wirklich gefunden hast, als Du nach "ALSK" gegoogelt hast, dann war die alte Tante Google mal wieder echt schnell.

11.09.2012

So ein stinknormaler Brief bekommt ja heute eigentlich kaum noch Aufmerksamkeit. Versendet man ihn per Post, wird er schon aus 20 Metern als Werbung identifiziert und wandert ungeöffnet in den Müll.

Und sein elektronisches Pendant - der arme Newsletter - sieht nur selten so aus, wie man es sich wünscht: Entweder ist er stinkelangweilig, weil er nur als Text versendet wird oder der Inhalt wird von den zahllosen Mailclients da draußen durch die Mangel gedeht und kommt bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt beim Auge des flüchtigen Betrachters an, der die News bestenfalls noch schnell überfliegt, während die Maus schon ohne Aufsicht Richtung Löschsymbol wandert und das unausgesprochene Urteil vollstreckt (ab!).
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13.06.2012

Es gab viele Gründe für Yahoo! Web Analytics und ich habe es gern, wenn auch nicht sehr häufig, genutzt. Die Oberfläche mag nicht so sexy gewesen sein wie bei vielen Wettbewerbern, aber wenn man speziell man den Vergleich mit Google Analytics zieht, gibt es doch auch jetzt noch eine ganze Menge Punkte, die in Y!WA besser laufen. Simples Cross-Domain-Tracking, flexible und historiekompatible Trichter, Berichte und Dashboards und andere Vorteile, die Y!WA von den IndexTools geerbt hatte, werde ich sicher vermissen. Aber es war ja nach dem Aus für andere Yahoo-Zweige eigentlich schon zu erwarten, dass auch hier der Rotstift zuschlägt, zumal es in letzter Zeit nicht gerade vor Innovationen in Y!WA gewimmelt hat.

Und so endet das Datensammeln am 31. August - und pünktlich zu Halloween ist dann endgültig Feierabend und die Accounts machen für immer dicht. Wer (9 Minuten dauernde) 5 Minuten mit mir trauern mag, darf dazu gern statt schicksalsschwangerer Musik das folgende YouTube-Video laufen lassen.

04.06.2012

Mit großem Trara beerdigt Google zum 1. August den Google Website Optimizer und bietet als Ersatz neue "Content Experiments" in Google Analytics an. Wer sich nur die Ankündigungs-E-Mail von Google dazu durchliest könnte meinen, es handelt sich um alten Wein in neuen Schläuchen und das Tool sei nur "umgezogen". Die dort verwendete Formulierung "To elevate website optimization and provide one fully integrated tool for testing, content optimization will now have a new home within Google Analytics." klingt ja auch vollmundig und lässt auf Umsetzung vieler Wünsche hoffen, die man ggf. bisher im Einsatz des Website Optimizers entwickelt hat.

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07.05.2012

Ein Albtraum wird wahr: Wie ich gerade beim Boesenseo gelesen habe, besteht bei PHP-Scripten unter gewissen Bedingungen (PHP im CGI-Modus) eine realistische Chance, dass durch das simple Anhängen des Kommandozeilenparameters "-s" der Quellcode jeder PHP-Seite sichtbar gemacht werden kann... weitere Schweinereien per Kommandozeile sind freilich mit ausreichender krimineller Energie auch denkbar.

Man könnte diese Chance jetzt nutzen, um (mal wieder) dazu aufzurufen, alle kritischen Inhalte wie Zugangsdaten etc. auch in Kleinstprojekten und einfachen Scripts zum Mailversand etc. aus den erreichbaren PHP-Dateien fern zu halten und per geschütztem Include vor Zugriffen zu schützen... aber wer würde es schon hören? Es muss also reichen, auf den o. a. Beitrag zu verweisen und jedem Betreiber einer eigenen Site zu raten, den Schnelltest zu machen, indem z. B. die Startseite (nennen wir sie mal ganz willkürlich "index.php") mit dem Parameter -s (also "index.php?-s") aufgerufen wird. Sieht man nun den Quellcode, ist es höchste Zeit, sich an den Admin des Servers, den Hoster - oder wer auch immer für das Schließen dieser Lücke verantwortlich ist - zu wenden.

12.03.2012

Da ich gern 100 statt nur 10 Treffer bei Google erhalte, ist eine Nummerierung aus mehr als nur einem Grund sinnvoll - ob SEO oder nicht. Scripts und AddOns gibt es ja genug, die für Nummerierungen sorgen, aber die meisten machen auch noch eine ganze Menge anderen Kram, den ich eigentlich nicht will. Daher habe ich schon länger ein selbstgestricktes Script (in Firefox via Greasemonkey; in Chrome mit Tampermonkey) im Einsatz.

Suchergebnisse mit Nummern

Damit ich es nicht ständig suchen muss, habe ich (angesichts der riesigen Reichweite dieses Blogs also hauptsächlich für mich selbst ;)) die akt. Fassung online abgelegt. Wer es nutzen mag, kann also Greasemonkey für Firefox oder Tampermonkey für Chrome installieren und dann per Klick das Script nachinstallieren: Nummerierte Suchergebnisse bei Google.

13.02.2012

Ja, Google hat seine Datenschutzbestimmungen vereinfacht. Und ja: Dabei sind auch ein paar Kleinigkeiten geändert worden. Aber das große Gejammer über die Konsolidierung von Nutzerinformationen über Produktgrenzen hinweg, über die sich derzeit auch in meinem privaten Bekanntenkreis überraschenderweise die Gemüter erhitzen, kann ich nicht nachvollziehen, denn das ist nun wirklich keine Neuigkeit.

Google Datenschutzbedingungen

Auch die vorher für jedes Produkt einzeln existierenden Nutzungsbedingungen haben stets darauf hingeweisen, dass sich Google diese Option offen hält. Dass man es jetzt... naja: ehrlicher formuliert und durch die Zusammenfassung der vielen einzelnen Dokumente mehr in den Fokus rückt, ändert nichts daran, dass Google schon immer ein nahezu zu 100% datengetriebenes Untermnehmen ist und sich die vielen "kostenlosen" Angebote schon immer mit den Daten der Nutzer hat bezahlen lassen, aus denen laufend Erkenntnisse gewonnen und oft auch neue Produkte gefüttert werden.

Da ist eine kostenlose Telefonauskunft, deren zahlreiche US-Nutzer dafür gesorgt haben, dass Google nun lebendige Sprache besser verstehen kann als Siri & Co. nur ein Beispiel von vielen. Google ist nicht kostenlos. Und das Interesse am einzelnen Nutzer ist durchaus vorhanden, wenngleich dieses (noch) etwas anderer Natur ist, als bei anderen Plattformen. Es geht hauptsächlich darum, jeden (möglichst regelmäßigen) Nutzer optimal mit Werbung zu beballern, denn da kommt (mal von Android abgesehen) das Geld her Wer damit wirklich ein Problem hat, war auch schon vor den geänderten Datenschutzbestimmungen gut beraten, sich bewußt zu machen, wann wo und wie Google überall Daten über Nutzer und Nicht-Nutzer (z. B. via Google Analytics) sammelt... und ggf. aktiv etwas dagegen zu tun, wenn er damit nicht einverstanden ist.

Einige Hilfsmittel bietet Google dazu selbst an - wohlwissend, dass die Mehrheit sich überhaupt keine Gedanken macht und der Großteil des Rests zwar gerne meckert, aber trotzdem kaum jemand die Plugins zum Ausstieg aus dem Tracking installiert oder den privaten Modus auch beim "normalen" Surfen aktiviert. Wer sich einen Überblick verschaffen will, findet bei Google eine übersichtliche Auflistung aller Datenschutztools. Und ich habe mit diesem Blogpost nun eine einfache Antwort auf eine derzeit recht beliebte Frage 😉

09.01.2012

Hinweis: Dieser Beitrag stammt aus Januar 2012 und zeigt eine damals übliche Scroll-Tracking-Implementierung mit jQuery und Universal Analytics-Events. Universal Analytics ist seit Juli 2023 abgeschaltet, der gezeigte Code funktioniert so nicht mehr - und vor allem: Scroll-Tracking als reine Tiefen-Messung beantwortet die eigentlich interessante Frage selten zufriedenstellend. Eine zeitgemäße Einordnung mit besseren Antworten habe ich in einem neuen Beitrag aufgeschrieben: Warum Scrolltracking selten der richtige Weg zur Antwort ist. Der Beitrag hier bleibt als Zeitdokument erhalten.

Inspiriert durch die Ausgabe 23 von Web Analytics TV habe ich mich endlich aufgerafft, ein generelles Problem vieler Blog-Sites anzugehen: Hohe Absprungrate, geringe "Time On Site". Denn allzu oft landet ein Besucher mit einer sehr konkreten Anfrage auf einer Seite, die eine sehr konkrete Antwort gibt. Im Idealfall ist die Frage damit geklärt und der Besucher verlässt die Site... vermutlich durchaus zufrieden. Was er dabei aber in der Webanalyse hinterlässt, ist die gleiche Spur wie die eines "echten Bouncers", der kam, sah (dass er falsch war) und direkt wieder verschwand. Eine Seite, Null Sekunden, Weg. Weiterlesen... »

21.10.2011

Ich will mich gar nicht an der Diskussion beteiligen, wie sinnvoll nun Realtime Webanalyse nun ist oder nicht - jedenfalls nicht hier und jetzt.

Denn ich freue mich viel zu sehr über die Berichte, die erfreulich schnell nach der Anmeldung zur Teilnahme an der Beta zu Realtime in Google Analytics heute in meinem Konto verfügbar sind.

Realtime in GA

Was ich wirklich sinnvolles damit anfangen kann - und in welchem Profil - werde ich mir irgendwann später überlegen. Jetzt erst mal wieder zurück zur Betrachtung der Echtzeitanalyse 😉

06.10.2011

Und weiter geht´s mit der Verknüpfung von Analytics und den Google Webmaster Tools: Im neuen Bereich "Besucherquellen -> Suchmaschinenoptimierung" (nur in der neuen Oberfläche) finden sich nun nach Verknüpfung der Analytics-Web-Property mit dem passenden Eintrag aus den Webmaster Tools (ja genau: Gleiches Google - Konto erforderlich, logo!) zusätzliche Reports, die auch die Impressions, Seiten, Klickraten und geografische Angaben zu den Besuchern enthalten.

Suchanfragenbericht

Das ist zwar erst einmal nichts, was aus den Socken haut, aber man kann zumindest schon jetzt von den im Vergleich zu den WMT umfangreicheren Filteroptionen in Analytics profitieren, um sich die Impressions zu den Begriffen oder Seiten genauer anzusehen. Auch praktisch ist z. B. eine Sicht auf die Klickrate nach "Quelle" in Form unterschiedlicher Google-Dienste wie Suche, Bilder oder Mobile, in denen man durchaus signifikante Unterschiede feststellen kann ;). Ich hoffe doch, dass dieser Block noch ausgebaut wird. Gegen den m. E. nicht ganz so glücklich gewählten Namen "Suchmaschinenoptimierung" kann man ja vermutlich nun nichts mehr tun...