30.09.2011

Das scheint wohl schon länger so zu funktionieren, aber mir ist es erst jetzt aufgefallen: Wenn in den Google Webmaster Tools eine neue Site hinzugefügt werden soll, kann dazu nun einfach der Analytics-Trackingcode verwendet werden. Meint: Wer als Administrator beim passenden Analytics-Konto zur Website eingetragen ist, muss sich künftig weder als Agentur noch Betreiber mit Uploads, Metadaten oder gar DNS-Konfiguration rumschlagen.

Webmaster Tools

Ich find´s praktisch. Die engere Verknüpfung beider Werkzeuge ist damit zwar nicht wirklich vorangetrieben, aber trotzdem eine große Hilfe. Wer weiß: Es mag ja auch was mit dem kommenden "Analytics Premium" zu tun haben;) Wenn man jetzt noch die neue "schöne" Startseite der WMT wieder auf eine übersichtlichere Listenansicht umstellen könnte. Aber ich habe ja immer was zu meckern...

16.09.2011

Update: Der Page Speed Service wurde 2015 von Google eingestellt.

Wenn es um Websites geht, ist schneller immer besser. Ich bin daher auch ein großer Freund von PageSpeed, YSlow und anderen Werkzeugen zur Messung und Optimierung der Performance von Internetseiten... ohne nun wirklich immer alles ausreizen zu müssen, was drin steckt. Also definitiv nicht wie Scotty 😉

Das ist aber vielleicht trotzdem schon das Problem: Wenn ich mir verschiedene von mir betriebene oder betreute Sites anschaue, bringt eine "Faulenzer-Optimierung", wie sie von Google mit dem Page Speed Service zur dynamischen Optimierung der eigenen HTML-Seiten und Ressourcen angeboten wird, leider nicht sehr viel, wenn man sich selbst ein wenig Mühe gegeben hat. Klar: Ich betreue keine spiegel.de, aber trotzdem scheint es mir kaum ein Modell, mit dem Google wirklich viel ausrichten wird, um das Web schneller zu machen.

Das typische Bild bei einigermaßen "speedbewussten" Sites scheint ein minimaler Gewinn im einstelligen Bereich für Erstaufrufe zu sein. Bei erneuten Aufrufen ist allzu oft die Ladezeit sogar (wegen des Umwegs und der Bearbeitung auf dem Weg zum anfordernden Browser ja auch erklärbar) höher als ohne den Service.

Hier ein Beispiel für meine eigene Website: Der Effekt ist nicht der Rede wert. Wenigstens ist die Seite aber noch intakt - das hat bei anderen Versuchen schon anders ausgesehen, so dass das Ergebnis nach der Optimierung mitunter deutliche Darstellungsprobleme hatte.

Klar, dass es bei anderen Sites besser aussieht und der Gewinn größer ausfällt. Aber ich kann mir eigentlich nicht denken, dass ein Unternehmen, welches eine vergleichsweise langsame Website betreibt, wirklich den später ja kommerziellen Service nutzen und dauerhaft dafür zahlen wird, wenn es meistens mit ein paar mehr oder weniger kleinen Handgriffen und einmaligem Aufwand machbar ist, selbst eine ganze Menge für bessere Antwortzeiten zu tun. Oder mache ich es mir da zu einfach?

24.05.2011

Wer sich - freiwillig oder aus beruflichem Druck - für die Google-Suche interessiert, sich bisher aber mit der Ausrede "das ist mir aber viel zu viel technisches Webmaster-Zeugs" oder ähnlich fadenscheinigen Aussagen davor gedrückt hat, die Google Webmaster Central oder den deutschen Ableger zu abonnieren, dem sind nun Argumente ausgegangen, denn Google betreibt jetzt unter Inside Search eine eigene Anlaufstelle für alles, was "direkt" mit der Suche zu tun hat. Das bedeutet nun aber ganz und gar nicht, dass man sich Webmaster Central nun sparen kann... sondern nur, dass man mit weiteren Kleinigkeiten versorgt wird, die hoffentlich nicht nur Anekdoten aus dem Leben des Search-Teams, sondern idealerweise auch Handfesteres zu bieten haben. Der vollmundige Eröffnungsbeitrag läßt da gleichermaßen hoffen und bangen... wir werden es ja erleben. Oder ertragen. Oder beides. 😉

12.05.2011

Erst heute bin ich durch die zweite Google IO-Keynote darauf aufmerksam gemacht worden, dass Google Chrome es denkbar simpel macht, Spracheingabe in Eingabefeldern von Webformularen aller Art zu ermöglichen - genau so, wie man es bereits z. B. aus der "googlelabsfunktionsbereicherten" US-Google-Suche kennt.

Dazu reicht es, dem Eingabeelement ein simples "x-webkit-speech" mit auf den Weg zu geben. In der simpelsten Variante also einfach so:

<input type="text" x-webkit-speech>

Anhand der Suchfunktion auf dieser Website (allerdings aus langweiligen Gründen nicht im Blog) gezeigt sieht das so aus: Wer mit Chrome auf die Seite kommt, sieht das Aufnahmesymbol, das sich auch auf Android-Geräten zur Sprachsteuerung immer mehr breit macht. Olle Firefoxe oder andere Browser können damit allerdings noch nichts anfangen. Nicht mal mobil unter Android 2.3.4.

Spracheingabesymbol

Ein Klick startet die Aufnahmefunktion, über die das Eingabefeld befüllt werden kann. Das klappt in Chrome genau so gut oder schlecht wie bei entsprechenden Funktionen auf dem Mobiltelefon: Die Spracherkennung selbst ist prima, allerdings eben leider (noch) nicht für längere Texte oder gar als Ersatz für "echte" Spracherkennungssoftware geeignet, weil z. B. keinerlei Großschreibung stattfindet (sicher übrigens ein Grund, warum sich Apple lieber - möglicherweise? - Nuance kauft bzw. schon gekauft hat, als das Thema nochmal selbst zu erfinden und dann gleich "perfekt" zu sein, wenn iOSxyz dann ebenso sprachbedienbar wird). Zur einfachen Texteingabe aber schon jetzt eine prima Sache. Wenngleich es hier bei der Suchfunktion zugegebenermaßen eher eine Spielerei ist.

Spracheingabe starten

Sobald sich die Funktion aber - mit verbesserter Erkennung und "lokalisierter" Schreibweise - auch in anderen Browsern breitmachen sollte (was sicher erst dann passiert, wenn genug Websites darauf setzen) und auch für große Textfelder (<textara>, nicht nur <input>) genutzt werden kann, kann vielleicht auch auf dem Desktop so manche Eingabe schneller per Stimme als mit der Tastatur erfolgen. Das wäre schon in gewisser Weise etwas Neues, denn bis jetzt muss man sich die Funktion, wenn gewünscht, per "Dragon Dictate" & Co. nachinstallieren.

05.05.2011

... bitte macht euch doch mal die Mühe und schaut Euch die Websites der Leute an, die ihr anrufen oder mit irrsinniger Post beballern wollt. Das wäre echt prima für beide Seiten. Echt. Denkt doch mal nach, wie viel Zeit und Geld gespart werden könnte: 

WinWin für eingesparten Spam per Sackpost:

  • Wir müssen den ganzen gewerbeauskunftssuperportaldasaussiehtwievomfinanzamtpersoenlich.de - Kack nicht immer wegwerfen
  • Ihr spart Euch das Porto
  • Es müssen weniger Bäume sterben
  • Weniger Zusteller mit Rückenproblemen werden vorzeitig in den Ruhestand gezwungen

Noch lohnender könnte ein wenig vorbereitende Recherche sein, wenn es um das Telefon geht:

WinWin bei Telefonschwachsinn:

  • Ihr müßt Euch nicht immer als "Diesunddas / Google" am Telefon vorstellen und dabei denken, dass ihr für diese Unverschämte Lüge mal in der Hölle landet
  • Wir müssen uns den ganzen Unsinn nicht anhören
  • Es ist nicht mehr erforderlich, euch zu erklären, warum wir nicht daran glauben, für 2,-- / Tag dauerhaft gut geranked zu werden bei so wenig umkämpften Begriffen wie "Software"
  • Ich kann mir Sätze wie "ich glaube ich bin mehr Google als Du" sparen und ihr seid nicht verwirrt angesichts solcher komischen Aussagen
  • Es kann auch nicht mehr passieren, dass wir gerade nicht ausgelastet sind und uns daher den Spaß machen, euch eine halbe Stunde lang zuzuhören und alles mit Sahne zu bestellen, ohne dass jemals eine Unterschrift erfolgt, so dass ihr in der halben Stunde potentiell dann doch noch einen Idioten findet, der euch den ganzen Schwachsinn wirklich abkauft 

Machmal kann es wirklich einfach sein. Also bitte: "Ruf <peitschenknall> Mich <peitschenknall> Nicht <peitschenknall> An!". Und schreib mir auch nicht. Dankeschön.

20.04.2011

Schnief. Na gut - ich habe in den letzten beiden Jahren wahrscheinlich nicht mehr als zehn Songs gespielt, aber es gab eine Zeit, in der ich fast jeden Tag mehrere Stunden meine Tastatur gequält habe. So sehr, dass ich zweitweise hinter einem Bot der reale Spieler mit den meisten Plays auf der ganzen Plattform war... was dann schlussendlich auch der Grund war, irgendwann lieber die Finger davon zu lassen 😉

Dummerweise ist das gedachte - und viel zu spät eingeführte - Modell zur Monetarisierung nicht aufgegangen und so ist nun bald Schluss mit JamLegend.

Abschiedsbrief von Jamlegend

Den Betreibern trotzdem vielen Dank für die vielen Stunden mit JamLegend (in denen ich zweifelsohne etwas Sinnvolleres hätte machen können) und alles Gute beim nächsten Projekt. Was auch immer es sein wird...

08.03.2011

Vorbemerkung: Der Internet Explorer 6 scheint unsterblich. Das liegt sicher daran, dass aus nachvollziehbaren Gründen noch eine Menge Rechner mit Windows XP arbeiten, der IE6 dort zuhause ist und es für viele Anwender keinen klar erkennbaren Grund gibt, warum man das ändern sollte. Es funktioniert ja auch (meistens) alles ganz ordentlich. Ich kann das zu 100% verstehen und mache auch bestimmt niemandem einen Vorwurf. Das hier ist nur ein Aufruf zur Aktualisierung. Weiterlesen... »

08.03.2011

Ja, das waren noch Zeiten, als man einfach einen kleinen Haufen Geld für einen Eintrag in einen großen Haufen Papier bezahlt hat und damit Kunden gewinnen konnte.

Heute ist das ja alles vieeeeel schwieriger. Wegen diesem Internetzeugs. Aber keine Bange: jeder bekommt seine Chance. Auch die längst erloschene Gandke & Schubert GmbH darf sich für schlappe 99,-- Tacken (und das auch gleich für einen gaaaanzen Monat! Irre! Und eine echt faire Mindestlaufzeit von nur ein paar Jährchen.) in ein enorm mächtiges Portal im Internet eintragen lassen, so dass man sich in Bälde vor Kunden sicher kaum retten kann. Also: Könnte. Vergiss AdWords, Gelbe Seiten, Affiliate-Marketing, SEO und all den anderen Quatsch! Es gibt doch jemanden, der das Business wirklich verstanden hat und so unglaublich mitreißende Pressemeldungen verfasst... obschon man die zwischen den ganzen bösen Blogbeiträgen und nicht nachvollziehbaren Warnungen vor Geschäften mit diesem Partner kaum finden kann. Achja, habe ich in der Liste da oben doch noch was vergessen: Vergiss auch Reputationsmanagement, Social Media und den ganzen Mist! Nur der Eintrag zählt. Also Schriebe wie diese hier einfach unterschreiben und zurückfaxen. Das Fax ist ja schließlich auch kostenfrei.

Post in´s Jenseits

Was soll schon passieren? Ich hätte es bestimmt getan, aber leider leider leider gibt es die Firma ja nicht mehr. Die paar Kröten hätten sicher nicht wehgetan, wenn man dafür in einem derart etablierten Umfeld Aufmerksamkeit für sein Unternehmen erzeugen kann.

Sistrix? Was ist das denn?

Allen anderen, die noch aktiv sind und Werbung für sich machen wollen, wünsche ich viel Glück. Und Verstand. So allgemein. Beides kann man gelegentlich ganz gut gebrauchen. Anderen wünsche ich angesichts des miesen Geschäftsmodells freilich eher die Pest an den Hals. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte, die in diesem Kontext hier aber auch rein garnichts zu suchen hat. Echt nicht.

04.03.2011

Um die Frage gleich zu beantworten: Aktuell ist die Verknüpfung zwischen Webmastertools und Analytics eigentlich noch zu gar nichts gut. Aber das kann sich ja durchaus noch ändern... Speziell die Google Webmastertools haben sich in den letzten Monaten ja durch stetige kleinere und größere Verbesserungen hervorgetan. Da dort vor allem der Bereich der Analyse von Klicks und Impressions im Suchanfragenbericht immer hilfreicher wird, ist der Wunsch nach ähnlichen Reports direkt in Google Analytics nicht ungewöhnlich. Aktuell findet man aber nichts weiter als zwei sehr unspannende Links aus den WMT zu Google Analytics. Nichts in der anderen Richtung oder praktischere / engere Integration beider Produkte.

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28.02.2011

Da habe ich vor einigen Monaten noch dran geglaubt, dass es meiner absoluten Lieblingslösung zur Virtualisierung keinen Abbruch tun wird, wenn Oracle Sun verschlingt und jetzt schiele ich schon manchmal neidisch rüber zu VMWare oder gar VirtualPC (wobei letzteres wohl noch immer keine echte Alternative ist, wenn man wirklich 100% drauf arbeiten will). Schon schade, was nun alles nicht mehr so funktioniert, wie früher:

  • Will ich in den Vollbildmodus schalten, weigert sich die Mistmaschine beharrlich, sich auf dem zweiten Monitor niederzulassen, sondern füllt immer den Notebookbildschirm. Doof, aber per maximierter Ausführung im Fenster so gerade noch zu ertragen.
  • USB-Geräte kann ich trotz aller Versuche, die Filter neu zu definieren oder ganz wegzulassen, nicht mehr  finden (Datensicherung ist so nicht mehr ganz so simpel wie vorher).
  • Gemappte Freigaben des Host-Rechners sind erst dann verfügbar, wenn man sich an die Syntax von "net use" erinnert oder die ewig gleichen Mausklicks zur Wiederherstellung des Laufwerks vollführt. Nach jedem Start!

Lösungen für die Probleme sind auch keine zu finden... bestenfalls Mitleidende, die die gleichen Ärgernisse ertragen. Ich bin mir daher nicht mehr so sicher, ob mein Plan, beim nächsten Hardwarewechsel einfach auf der bisherigen virtuellen Maschine weiterzuarbeiten, wirklich noch haltbar ist. Bei Virtualbox scheint jedenfalls dank Oracle langsam die Sonne unterzugehen (Sorry für das doofe Wortspiel).

Nachtrag 11.3.11: Inzwischen haben sich dank der mir zugegebenermassen bisher unbekannten, weil nie benötigten Auswahl des Monitors (siehe Virtualbox-Forum) und einer Reparaturinstallation (für das USB-Problem) die Box wieder im Griff, nachdem ich einen dritten Anlauf bei Google gemacht habe. Trotzdem bleibt eine Restangst vor dem nächsten Update... und ich muss auch nach wie vor via net use s: \\VBOXSVR\Data /persistent:yes das Laufwerk wiederbeleben 🙁

28.02.2011

Praktisch isses schon, wenngleich weder neu noch besonders "intergriert": Dank (Achtung - inzwischen eingestellt, siehe link) Google Cloud Connect (BTW: mal wieder ein suuuuuuper Name. Kann sich bestimmt jeder gleich was drunter vorstellen) kann man nun nicht nur den Office Live Workspace, sondern auch ein entsprechendes Google Pendant dazu nutzen, seine Dokumente direkt aus den beliebten Office-Programmen MS-Wurst, Echse & Bauernfreund mit der Wolke abzugleichen. Das sorgt dann nicht nur für ortsunabhängige Sicherheitskopien der Dokumente, sondern erlaubt auch die "Online-Zusammenarbeit" (im weitesten Sinne) mehrerer Autoren an einem Dokument.
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23.12.2010

Ein Kollege hat neulich sein Droid Milestone extra gegen ein Defy ausgetauscht, weil das robuster sei. Ich kann das spätestens heute nicht mehr nachvollziehen, denn nachdem ich das Milestone jetzt schon ohne großartige Kampfspuren mehrfach habe fallen lassen und es letzte Woche Montag über eine Stunde im Schnee neben meinem Auto draußen auf dem Parkplatz auf mich gewartet hat, ohne Schaden zu nehmen, habe ich es heute sogar etwa einen halben Meter tief im Schnee eingegraben, weil es wohl in der Dämmerung unbemerkt aus der Tasche direkt auf die Schippe gefallen ist.

Erst eine gute Stunde später habe ich es gerade wieder gefunden, nachdem ich es vermisst und nur dank schwach vernehmlichen Klingeln wieder ausgegraben habe. Abwischen, weiter geht's. Wenn das nicht im wahrsten Sinne des Wortes cool ist, dann weiß ich auch nicht. Schwein gehabt.

05.11.2010

Ich erlaube mir die Frage einfach mal. Und ich denke, ich darf es auch, denn im Gegensatz zu "ganz Deutschland" (wie es für die Amis aussehen muss) habe ich weder einen Antrag auf Wegverpixelungsunsinnsdatenschutzgeblödel gestellt, noch bisher dazu beigetragen, dass Deutschland nicht nur in den Mecker-, sondern auch den Nutzungsstatistiken bei Street View ganz vorn dabei ist.

Will meinen: Ich habe mir den Kram heute erstmals selbst angesehen, weil ich wissen wollte, ob die Weltstadt Mönchengladbach denn auch schon dabei ist. Natürlich nicht - nicht mal als Stadion. Aber dafür meine deutsche Lieblingsbrücke. Schon nach ein paar virtuellen Schritten auf der Köhlbrandbrücke habe ich dann diese fiese Kante gefunden, die in der Realität sicher verkehrshinderlich wäre:

Google Scribe

Auch wenn man weiterläuft überall das gleiche Bild: Halbierte Schilder, in der Luft hängende Träger, flugtüchtige, aber dennoch deutlich unvollständige Vögel und so weiter. Sonst ganz nett. Aber: Ist das denn wohl überall so bei Street View, wenn man genauer hinschaut? Mich wundert´s nur, weil das zusammensetzen von Einzelbildern ja heute schon jeder Taschenrechner mit Kamera (besser?) beherrscht...

Ich habe wohl nur noch nicht kapiert, was an Street View so toll sein soll. Macht aber nix - ich habe ja auch bis jetzt nicht begriffen, was daran so gefährlich für den Datenschutz sein soll.

27.10.2010

Da isser wieder, der vielzitierte lange Rattenschwanz an Kleinkram, der in der Gesamtheit genausoviel Mist macht wie die Großen. Hoffnung für alle Websites, die nicht mit wesentlichen Rankingchancen für die großen Begriffe gesegnet sind; Lebenselixier für alle Nischenangebote und breitdiskutiertes Thema hipper Lektüre in gruseliger Übersetzung (Meint: "The Long Tail", Chris Anderson). Weiterlesen... »

18.10.2010

MS ist wirklich unverbesserlich. Als ich mich gerade auch im Büro mit einem IE 9 beglücken wollte, um damit noch ein wenig mehr Zeit mit den Spielereien unter http://ie.microsoft.com/testdrive/ [verstorbener Link entfernt] zu verplempern und einen ersten Blick auf meine vorsichtigen HTML5-Experimente auch in diesem Browser zu wagen, wurde meine Bibliothek an Gründen, warum man sich mit dem Thema "Browserstabilität" auseinandersetzen sollte, unversehens um ein aktuelles Fundstück bereichert:

No IE9 4 FF!

Ohne Worte 😉

Darstellungsfehler von MS-Inhalten in Firefox, Safari & Co, haben ja aber eine lange und ehrwürdige Geschichte. Also kein Grund zum Rückzug, obwohl ich schon finde, dass man mal jemanden mit einem anderen Browser drüber schauen lassen darf, bevor man Besucher bei Google per Anzeige dafür einkauft... naja, egal.

Ich habe es aber trotzdem nicht geschafft den IE9 hier zu installieren, denn hier arbeitet man mit dem Rechner auch hin und wieder. Und dazu braucht man XP, wenn es denn schon Windows sein muss. Blöd nur, dass man unter XP nur den guten Tipp bekommt, sein System zu aktualisieren, bevor man dem anspruchsvollen IE9 ein angemesseses Zuhause bieten kann. Das läßt a) vermuten, dass es ein sehr sehr sehr sehr großes Setuppaket zum Nachinstallieren von allerlei Krempel für alle geben wird, die einen finalen IE9 auf Ihrem alten System haben wollen... oder es gibt b) schon jetzt einen gewichtigen Grund mehr, warum sich IE6 & Co. so dauerhaft halten werden, dass man sich auch in 5 Jahren noch bei der Erstellung von Webseiten mit Graceful Degradation für die ewigen Extrawurstler rumschlagen muss. Vielen Dank auch!